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Merkel bittet Bürger um Geduld: Noch eine Weile durchhalten

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHBundeskanzlerin Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel - SNA, 1920, 02.02.2021
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Trotz sinkender Corona-Infektionszahlen macht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Bürgern keine Hoffnung auf eine schnelle Lockerung der Beschränkungen. In einem ARD-Interview verteidigt sie zudem das Vorgehen bei den Corona-Impfungen.
Mit Blick auf die bevorstehende Bund-Länder-Runde am 10. Februar hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“ vor zu schnellen Öffnungsschritten gewarnt.
Zwar gebe es jetzt bundesweit eine Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, jedoch sei ein nachhaltiger Weg aus der Pandemie notwendig.
„Das ist eine gute Leistung, da waren wir lange nicht. Aber damit haben wir noch nicht wieder die Kontrolle über das Virus durch die Gesundheitsämter.“
Lockerungen werde es nicht erst geben, wenn alle Bürger geimpft seien. Die Kanzlerin rief die Menschen dazu auf, mit der Einstellung an das Problem heranzugehen, man könne das Virus besiegen, indem man ihm nicht die Bedingungen gebe, um Menschen zu infizieren.
Gesundheitsminister Jens Spahn bei Kabinettssitzung am 20. Januar 2021 - SNA, 1920, 02.02.2021
Spahn will Corona-Lockdown über den 31. März hinaus verlängern
Das bedeute, Abstand zu halten und wirklich vorsichtig zu sein.„Wenn wir das noch eine Weile durchhalten, dann wird es besser werden.“, sagte die Bundeskanzlerin.

Risiko aggressiver Virus-Mutationen

Neben der Betrachtung der Sieben-Tages-Inzidenz sei aber auch wichtig, wie sich die ansteckenderen Virus-Mutationen verbreitet hätten, so Merkel. Sie hoffe darauf, dass man dazu Anfang kommender Woche ein klareres Bild habe. „Das einzige Risiko (...) ist, dass uns die Mutation aus Großbritannien oder Südafrika einen Strich durch Rechnung machen könnte, weil es sehr viel aggressiver ist.“
Am 10. Februar soll Merkel mit den 16 Ministerpräsidenten darüber beraten, wie es nach dem 14. Februar bei den Corona-Maßnahmen weitergehen soll. Bis dahin gilt der Lockdown.
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