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Murmeltier bekommt Konkurrenz – Die besten Wetterpropheten im Tierreich

© SNA / Olga Smolskaya Murmeltier
Murmeltier - SNA, 1920, 02.02.2021
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Am 2. Februar fällt die Entscheidung. Das Murmeltier zeigt an, ob wir uns schon auf einen baldigen Frühling freuen können oder uns nochmal richtig warm anziehen müssen, sagt der Volksmund und feiert den Murmeltiertag. Aber wo bleibt dann die Feier für alle anderen tierischen „Meteorologen“?
Sieht das Murmeltier, wenn es aus dem Erdloch kriecht, seinen Schatten nicht, weil der Tag trübe ist, dann ist der Frühling nah. Ist es sonnig und das Tierchen verkriecht sich wieder aus Furcht vor seinem eigenen Schatten, dann hält sich der Winter wohl noch sechs Wochen lang. Vor allem in den USA ist dieser Volksglaube zu einer nationalen Tradition geworden. Dabei können auch andere Tiere das Wetter vorhersagen – und sogar noch viel mehr.

Hunde

Diese Vierbeiner können sogar Erdbeben vorausahnen. Schon ein bis zwei Stunden vor der Katastrophe spüren sie Erdstöße, die für den Menschen kaum wahrnehmbar sind. Also kläfft, springt und spielt der Hund verrückt, dann nichts wie raus aus dem Haus.

Frösche

Dass man gemeinhin vom Wetterfrosch spricht, hat ja seinen Grund. Naht ein Gewitter, veranstalten die Kröten in ihrem Teich ein regelrechtes Konzert. Aber nicht nur das. 2009 war im italienischen L´Aquila eine ganze Krötenkolonie aus einem Teich verschwunden. Wenige Tage darauf ereilte ein vernichtendes Erdbeben die Stadt. Erst Jahre später haben Forscher herausgefunden, dass Frösche ein bevorstehendes Erdbeben anhand von Veränderungen in der chemischen Zusammensetzung des Grundwassers spüren können.

Kühe

Jeder Bauer weiß: Drängt sich das Vieh auf der Weide zur engen Herde zusammen, ist ein Sturm im Anmarsch. Auf diese Weise suchen die Tiere Schutz und Geborgenheit. Vor Regen hingegen liegen die Viecher faul auf dem Gras herum: So versuchen sie, ihren Platz auf der Wiese trockenzuhalten.

Elche

Auch Elche haben ein Gespür fürs Wetter. Wenn sie früh und schnell ihr Fell wechseln, ist mit einem warmen Frühling zu rechnen. Das machen Eichhörnchen übrigens genauso: Ist es ihnen nicht warm genug, behalten sie ihr Mäntelchen dann lieber länger an.

Ameisen

Was für den Menschen nur ein Nieselregen ist, kommt für die Ameise einer Sintflut gleich. Verkriechen sich die Ameisen in ihren Bau, ist Regen angesagt. Dann machen die klugen Insekten buchstäblich die Schotten dicht in ihrem Haufen.

Bienen

Die fleißigen Bienchen wissen nicht schlechter als die Ameisen, ob Regen droht oder nicht. Ist schlechtes Wetter im Anmarsch, verstecken sich die Bienen in Ritzen, Spalten und Kerben. Fliegen und Schmetterlinge tun es ihnen gleich. Inzwischen wissen die Wissenschaftler, dass die Tierchen somit auf Veränderungen im Tageslicht reagieren, die mit den aufziehenden Wolken einhergehen.

Katzen

Die sensiblen Samtpfoten sind ein absolut zuverlässiges Barometer, spüren sie doch jede Luftdruckveränderung lange im Voraus. Rollt sich die Katze zusammen und schläft, bringt ein Tiefdruckgebiet schlechtes Wetter. Ist die Katze wieder munter, verspricht ein Hochdruckgebiet heiteren Sonnenschein. Dann waschen sich die Vierbeiner meistens: machen sich fertig für den Rundgang im Hof.

Alligatoren

Wer hätte gedacht, dass diese Reptilien auf Wasser reagieren? Aber wenn sie höher nisten als gewöhnlich, dann ist das ein sicherer Vorbote für eine langanhaltende und niederschlagreiche Regensaison.
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