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US-Polizist besprüht Neunjährige in Handschellen mit Pfefferspray – Video

CC BY 2.0 / Anthony Crider / Flickr / Ein US-Polizist mit Pfefferspray (Archivbild)
Ein US-Polizist mit Pfefferspray (Archivbild) - SNA, 1920, 01.02.2021
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Die Polizei der Stadt Rochester im US-Bundesstaat New York hat am Sonntag zwei Bodycam-Videos veröffentlicht, auf denen ein verstörtes neunjähriges Mädchen in Handschellen gelegt, in einen Streifenwagen gesetzt und anschließend mit Pfefferspray besprüht wird.
Die Veröffentlichung erfolgte, nachdem Bürgermeisterin Lovely Warren ihre Besorgnis geäußert hatte, „wie das Mädchen von unserer Polizeibehörde behandelt wurde“.

„Aus dem Video geht hervor, dass wir mehr für unsere Kinder und Familien tun müssen“, sagte sie laut einem Bericht der Zeitung „Democrat & Chronicle“.

Am Freitag hatten insgesamt neun Polizeibeamte auf den Anruf der Mutter des Mädchens reagiert, die befürchtete, dass ihre Tochter in Folge von „Familienproblemen“ sich selbst oder anderen Schaden zufügen könnte.
Eines der Videos zeigt, wie das Mädchen schreiend versucht, vor der Polizei wegzulaufen, dann fällt sie in den Schnee. Ein Polizist versucht, sie zurückzubringen. Doch sie fordert, ihren Vater zu sehen.
„Ich will meinen Vater. Warten Sie, ich möchte nur meinen Vater sehen, bitte. Zum letzten Mal (…). Ich verlange“, schrie die Neunjährige.
„Es ist mir egal, was du verlangst. Lass´ uns gehen“, erklärte der Offizier und verlor die Geduld. „Hör auf oder du wirst dich verletzen.“
Man hört eine Polizistin, die dem Mädchen verspricht, dass sie ihren Vater finden wird, und bittet, in das Polizeiauto zu steigen, um warm zu bleiben. Nachdem das Mädchen jedoch wieder anfing zu schreien, warnte die Polizistin, dass sie Pfefferspray gegen das Mädchen einsetzen werde. „Sprühen Sie an dieser Stelle einfach“, sagt schließlich ein Polizist und besprüht das Mädchen.
Wie der stellvertretende Polizeichef von Rochester, Andre Anderson, auf einer Pressekonferenz sagte, war das Mädchen selbstmordgefährdet. Es habe angegeben, dass sie sich und ihre Mutter umbringen wolle.
Weiteren Medienberichten zufolge wurde das Kind in das Rochester General Hospital gebracht. Nach der Behandlung wurde sie zu ihrer Familie zurückgebracht.
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