Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Klimaforschung: Lufthansa-Airbus bringt Expeditionsteilnehmer auf die Falklandinseln

© REUTERS / Kai PfaffenbachLufthansa-Flugzeuge
Lufthansa-Flugzeuge - SNA, 1920, 01.02.2021
Abonnieren
Ein Airbus der Lufthansa ist am Sonntag vom Airport Hamburg zum längsten Nonstop-Passagierflug in der Geschichte des Flugunternehmens gestartet. Die Maschine soll Forscher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) sowie die neue Crew des Forschungseisbrechers „Polarstern“ zur Militärbasis Mount Pleasant auf den Falklandinseln bringen.
Der Sonderflug dauert 15 Stunden und 35 Minuten. Dann werden die Mitglieder der Expedition auf die „Polarstern“ steigen, um zwei Monate im antarktischen Weddellmeer Langzeitdaten für Klimavorhersagen zu ermitteln.
Der Grund für die ungewöhnliche Anreise in die Antarktis ist einer AWI-Sprecherin zufolge die Corona-Pandemie. Normalerweise würden die Forscher auf dem Luftweg über Südafrika oder Chile in die Antarktis reisen. Aber wegen der Pandemie kämen Linienflüge zurzeit nicht infrage. Vor dem Abflug befanden sich die Passagiere und die Lufthansa-Crew zwei Wochen in Quarantäne.

Falklandinseln

Die Falklandinseln gehören geographisch zu Südamerika und liegen 395 Kilometer östlich von Südargentinien und Feuerland. Die Inselgruppe ist ein britisches Überseegebiet mit innerer Autonomie. Seit 1833 wird der Archipel im Südatlantik allerdings auch von Argentinien beansprucht.
CO2-Emissionen (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.12.2020
Buchungstrick bei Klimazielen? Greenpeace-Chef warnt vor „Betrug am Klima“
Im Falklandkrieg 1982 kamen rund 900 Menschen ums Leben. Das argentinische Außenministerium feierte den Antrag der Lufthansa auf Überflug- und Landerechte nun als Anerkennung ihrer Ansprüche.
Die Bundesregierung vertritt die Auffassung, dass die konkurrierenden Ansprüche friedlich und auf dem Verhandlungsweg zwischen den Parteien zu klären seien. Das Auswärtige Amt erklärte zuletzt auf Anfrage: „Die Position der Bundesregierung zu den Falklandinseln hat sich nicht geändert. Die Handlungen von privaten Unternehmen sind der Bundesrepublik Deutschland nicht zuzurechnen und haben keine völkerrechtlichen Folgen.“
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала