Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

CureVac kooperiert mit Bayer – Erster Corona-Impfstoff möglicherweise bereits Ende 2021 verfügbar

CC BY 3.0 / Andrej Bobrowskij / Wikimedia Commons / Bayer-Standort in Berlin (Archivbild)
Bayer-Standort in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 01.02.2021
Abonnieren
Der deutsche Pharmariese Bayer will die Tübinger Biotechnologiefirma CureVac bei der Produktion von Corona-Impfstoffen unterstützen. Dies ist einer Mitteilung von Montag zu entnehmen.
In Gesprächen mit der Bundesregierung ist laut dem Statement deutlich geworden, dass die Verfügbarkeit von Impfstoffen weiter erhöht werden soll. Das gelte insbesondere auch für potenzielle Varianten des SARS-CoV-2-Virus.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und Präsident des Europäischen Parlaments David Sassoli sprechen zu Beginn eines zweitägigen persönlichen EU-Gipfels am 10. Dezember 2020 in Brüssel. - SNA, 1920, 01.02.2021
Mit „nationalem“ Plan nun Blamage von der Leyens ausgleichen? Wer an deutscher Impfkrise schuld ist
„Vor diesem Hintergrund sollen auch die Produktionskapazitäten sowie die damit verbundene Fertigungskompetenz in Deutschland ausgebaut werden“, sagte der Bayer-Vorstand Stefan Oelrich dem Bericht zufolge.
Die Firma unterstütze CureVac bei der Entwicklung und Bereitstellung des Impfstoffkandidaten sowie bei lokalen Aktivitäten in ausgewählten Ländern. Das Versorgungsnetz des Tübinger Unternehmens sowie die Gesamtkapazität soll mithilfe des Fertigungsnetzwerks von Bayer auch weiter ausgebaut werden.
„Wir planen daher, im Jahr 2022 weitere 160 Millionen Dosen des Impfstoffs von CureVac herzustellen“, so Oelrich. „Der erste Impfstoff aus dieser Erweiterung ist möglicherweise bereits Ende dieses Jahres verfügbar.“
Um dies zu erreichen, werde Bayers eigenes Produktionsnetzwerk einschließlich des Standorts in Wuppertal zügig aktiviert.
ARD-Show Anne Will (Archivbild) - SNA, 1920, 01.02.2021
„Dicke Fehler gemacht“: Eine trostlose Show bei „Anne Will“ – trotz rosaroter Krawatte
CureVac gab am Montag bekannt, die klinische Phase 2b/3-Studie mit seinem mRNA-basierten Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV-2 habe begonnen. Das Unternehmen bereitet daher den Start der Produktion im kommerziellen Maßstab vor, um die weltweite Nachfrage bedienen zu können. Derzeit würden die Herstellungsprozesse getestet und optimiert, um eine maximale mRNA-Ausbeute zu erzielen.
„Es wird erwartet, dass in Laupheim pro Jahr mehr als 100 Millionen Dosen des CureVac-Impfstoffes hergestellt werden können.“
CureVac-Chef Franz-Werner Haas kündigte nach einem Montag-Bericht der Agentur Reuters an, noch in diesem Jahr bis zu 300 Millionen Corona-Impfstoffdosen und kommendes Jahr bis zu einer Milliarde Dosen herstellen zu wollen.
Die Firma arbeitet eigenen Angaben zufolge mit der Unternehmensgruppe Rentschler Biopharma zusammen, die am baden-württembergischen Standort Laupheim die Herstellung, Aufreinigung und Formulierung des Vakzins übernehme. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung sei im November 2020 getroffen worden.
„CureVac hat damit begonnen, ein integriertes europäisches Netzwerk zur Impfstoff-Herstellung mit mehreren Dienstleistungspartnern aufzubauen. Unser Unternehmen erwartet, mit dieser Strategie die Produktionskapazität für CVnCoV auf möglicherweise mehrere hundert Millionen Dosen pro Jahr deutlich zu erhöhen und dabei gleichzeitig potenzielle Risiken in der Lieferkette steuern zu können“, meinte Dr. Florian von der Mülbe, Produktionschef bei CureVac.
Vor dem Impfgipfel der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am Montag kündigten mehrere Pharma-Unternehmen laut Reuters eine erhöhte Lieferung von Corona-Impfstoffen an. Die britisch-schwedische Firma AstraZeneca hatte bereits am Sonntag mitgeteilt, kurzfristig neun Millionen Dosen mehr an die EU liefern zu wollen als bei den angekündigten Kürzungen zunächst geplant war.
Bereitliegender Impfstoff in einem Impfzentrum im bayerischen Pfaffenhofen an der Ilm  - SNA, 1920, 01.02.2021
Impfversorgung in Deutschland: So sollen die Lieferungen 2021 laufen
Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn begrüßte zudem, dass die Biotechnologiefirma BioNTEch mit Sitz in Mainz ihre Zusage wiederholt habe, der EU im zweiten Quartal 75 Millionen weitere Impfdosen zu liefern.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала