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Bierabsatz in Deutschland wegen Corona auf historisches Tief gesunken

Ale Bier - SNA, 1920, 01.02.2021
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Der mehrmonatige Lockdown des öffentlichen Lebens hat den Brauereien und Bierlagern in Deutschland massive Einbußen gebracht. 2020 setzten sie 8,7 Milliarden Liter Bier ab und damit so wenig wie noch nie seit der Neufassung des Biersteuergesetzes im Jahr 1993, das die Grundlage der Statistik bildet.
Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf das Statistische Bundesamt am Montag berichtet, ging der Bierabsatz in Deutschland im Vergleich zu 2019 um 5,5 Prozentpunkte zurück.
„Die Situation der deutschen Brauwirtschaft ist dramatisch und in der Nachkriegszeit ohne Beispiel“, zitiert der „Tagesspiegel“ den Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Holger Eichele.
Das Verbot von Massenveranstaltungen sowie die Schließung von Gaststätten und Restaurants, um die Coronavirus-Pandemie einzudämmen, führten zu deutlich weniger Bierkonsum. Ein schneller Wiederanstieg des Absatzes war hingegen im Sommer zu beobachten, als kurzfristig die Lokale wieder öffnen durften.
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Wegen Corona-Lockdowns: Steuereinnahmen in Deutschland deutlich gesunken
Der Bierkonsum ist bereits seit Jahren rückläufig. Der Steuerstatistik zufolge gingen 82,6 Prozent des Bieres in den Verkauf im Inland, der 5,5 Prozent unter dem Vorjahreswert blieb. Auch die Exporte in die EU gingen um etwa 13 Prozent zurück, während in Nicht-EU-Staaten 3,7 Prozent mehr Bier abgesetzt werden konnte, hieß es.
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