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Schwesig fordert viel höheres Impftempo in Deutschland

© REUTERS / Pool / Sean GallupImpfzentrum in Berlin
Impfzentrum in Berlin - SNA, 1920, 31.01.2021
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Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, drängt auf ein beschleunigtes Impftempo. „Wir können das öffentliche Leben nicht auf Dauer herunterfahren. Schon jetzt haben wir mit massiven wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen“, sagte Schwesig in Schwerin vor dem für Montag geplanten Impfgipfel von Bund und Ländern.
Die inzwischen auch in Deutschland registrierten infektiöseren Virus-Mutationen erhöhen laut der SPD-Politikerin den Druck noch, schneller mit den Impfungen voranzukommen. Der Impfstoff sei der beste Weg, um Schritt für Schritt aus der Pandemie zu kommen.
In den Bundesländern sei in kurzer Zeit die erforderliche Infrastruktur aufgebaut worden. In Mecklenburg-Vorpommern habe der Impfstart gut funktioniert, und zusammen mit Rheinland-Pfalz weise das Land die bundesweit höchste Impfquote auf, sagte Schwesig. „Die Impfzentren und mobilen Impfteams leisten sehr gute Arbeit. Aber wir könnten viel mehr Menschen schützen, wenn wir mehr Impfstoff zur Verfügung hätten“, betonte Schwesig. Es sei offensichtlich zu wenig und zu spät bestellt worden, beklagte sie. Über notwendige Konsequenzen daraus müsse nun geredet werden.
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„Meine klare Erwartung an den Impfstoffgipfel ist, dass wir vom Bund einen verlässlichen Zeitplan bekommen, wann wir mit welchen Impfstoff-Lieferungen zu rechnen haben“, sagte Schwesig. Bislang reichten die Aussagen nur bis Mitte Februar.
Angesichts erheblicher Kritik am schleppenden Impf-Beginn und der Produktionsprobleme bei einigen Herstellern will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag mit Spitzenvertretern der Länder und der EU über die Lage beraten.
Die Bundesregierung kündigte an, Möglichkeiten für einen Ausbau der Impfstoffproduktion ausloten zu wollen. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert jedoch am Freitag in Berlin sagte, sei der Impfgipfel kein Gespräch, an dessen Ende "konkrete Beschlüsse" zu erwarten seien. Es gehe um einen Austausch zwischen den Beteiligten; es sei wichtig, "dass Bund und Länder an einem Strang ziehen".
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