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Terrorbekämpfung: USA bereit zur Gewährung von Informationen an Moskau – US-Botschafter

US Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.01.2021
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Die USA wirken mit Russland bei den Themen Bergkarabach, Ukraine und Libyen sowie bei der Denuklearisierung der Korea-Halbinsel zusammen und wollen den Dialog fortsetzen, sagte der US-Botschafter in Moskau, John Sullivan.
Ihm zufolge war er vor nicht allzu langer Zeit zusammen mit seinem französischen Kollegen bei einem Briefing im russischen Außenministerium. „Die USA, Frankreich und Russland sind Co-Vorsitzende der sogenannten Minsker Gruppe. Wir wurden bei dem Briefing über Ereignisse in Bergkarabach und den beendeten Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien informiert.
Das ist ein weiteres Beispiel für den Bereich, in dem die USA mit der Regierung Russlands und in diesem Fall zusammen mit der Regierung Frankreichs als Co-Vorsitzende der Minsker Gruppe zusammenwirken. Und wir wollen unser Zusammenwirken in den genannten Punkten fortsetzen“, sagte Sullivan gegenüber dem Sender Doshd.
Er sagte ferner, dass die USA und Russland auch „beim Thema Libyen zusammenwirken“. „So kam mein Kollege, der Botschafter der USA in Libyen, (…) im November nach Moskau, um mit Experten des Außenministeriums zusammenzutreffen. Gesprochen wurde über Libyen sowie über Fortschritte und positive Veränderungen, die auf die Regelung ernsthafter Probleme in diesem Land durch einen fortgesetzten politischen Dialog gerichtet waren“, präzisierte Sullivan.
Der Diplomat räumte zugleich ein, dass es „viele geopolitische Punkte gibt, in denen Differenzen (zwischen den USA und Russland) bestehen – etwa in Bezug auf die Ukraine“.
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Es sei jedoch durchaus notwendig, den Dialog fortzusetzen, so Sullivan. „In den vier Jahren, als ich als stellvertretender Außenminister und Botschafter der USA in Russland an der Arbeit an diesen Fragen teilnahm, konnten wir bei einigen Fragen keine klaren Fortschritte erzielen. Aber wir besprechen mit russischen Regierungsvertretern weiterhin diese Fragen, (…) einschließlich Nordkoreas und der Denuklearisierung der Korea-Halbinsel“, so der Botschafter.
Auf das Thema Terrorbekämpfung eingehend, sagte Sullivan, trotz fehlenden Dialogs zwischen Russland und den USA über die Bekämpfung des Terrorismus sei Washington bereit, Moskau Informationen zur Verhinderung von Terroranschlägen zu gewähren.
Der Botschafter erinnerte daran, dass Präsident Wladimir Putin vor mehr als einem Jahr den damaligen US-Präsidenten Donald Trump angerufen und ihm für die Informationen gedankt hatte, die halfen, einen schweren Terrorakt in Russland zu verhindern. Er sei stolz darauf, dass seine Regierung Informationen gewähre, die zum Schutz der Russen vor Gewalt von Terroristen beitrage.
„Und wir werden auch künftig immer so handeln – unabhängig von dem Stand unserer Beziehungen und trotz des jetzigen Fehlens eines offenen Dialogs über die Bekämpfung des Terrorismus, den wir früher geführt hatten und der eingestellt wurde. Die Ursachen dafür können wir erörtern“, sagte Sullivan.
Ihm zufolge seien die USA und das amerikanische Volk weiterhin bereit, Informationen zu liefern, die dazu beitragen würden, die Tötung von Zivilbürgern in Russland und anderen Ländern zu verhindern, sei es ein Terroranschlag in Moskau oder in Sankt Petersburg, wie im Dezember 2019.
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