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„Putins Palast“ an Schwarzmeerküste: Russischer Oligarch bringt sich als Eigentümer ins Spiel

© SNA / Виталий ТимкивSchwarzmeerkurort Gelendschik
Schwarzmeerkurort Gelendschik  - SNA, 1920, 30.01.2021
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Der Geschäftsmann Arkadi Rotenberg hat in einem am Samstag im russischen Telegram-Nachrichtenkanal Mash veröffentlichten Video angegeben, der Begünstigte eines Gebäudekomplexes am Kap Idokopas in der Nähe vom Schwarzmeerkurort Gelendschik zu sein. Zuvor gab es Spekulationen, es handle sich um einen „Palast Putins“.
„Jetzt ist es kein Geheimnis mehr“, sagte Rotenberg. „Es war dort ein ziemlich kompliziertes Objekt, es gab viele Gläubiger, und es ist mir gelungen, der Begünstigte zu werden. Dies ist ein Glücksfall, ein wunderschöner Ort.“
Er sei vor einigen Jahren der Begünstigte geworden, als es ihm gelungen sei, eine Einigung mit den Gläubigern zu erzielen, hieß es. Dann habe er beschlossen, auf dem Gelände ein Apartmenthotel zu errichten.
Auch gab der Unternehmer zu, dass er über den skandalösen Ruf dieses Objekts Bescheid gewusst habe, versicherte jedoch, dass „dort nichts Illegales ist“.
„Der Komplex am Kap Idokopas ist nicht die einzige Hotelanlage im Land, mit der ich mich beschäftige. Der Lockdown zeigte einerseits die hohe Nachfrage nach Reisen innerhalb Russlands und andererseits legte er einen Mangel an Unterkünften offen. Ich werde weiterhin in diesen Geschäftsbereich investieren“, so Rotenberg weiter.
Der Bau eines Hotels habe eine kumulative Wirkung, weil dann zum einen die Bauarbeiter, Logistikunternehmen und Lebensmittelhersteller ihre Verträge hätten, zum anderen würden sich allmählich solche Bereiche wie Ausbildung und Medizin entwickeln. Darüber hinaus würden die lokalen Behörden Mittel für den Infrastrukturausbau durch Steuerabzüge erhalten.
„Blackforest Studios“, Facebook - SNA, 1920, 29.01.2021
Bericht: Film über angeblich „Putins Schloss“ in „Blackforest Studios“ produziert
Zuvor hatte der Telegramkanal Mash ein kurzes Video über angeblich „Putins Palast“ veröffentlicht. Der Standort sei lauter Beton, berichteten Journalisten. Alles würde sich in der Null-Bauphase befinden. Die Mitarbeiter von Mash konnten 16 identische Räume und einen „Betonraum nach dem anderen Betonraum“ sehen. Unter anderem zeigte das Video Bretter, zahlreiche Drähte, Betonblöcke und eine Aufschrift: „Die Steckdosen funktionieren nicht.“ Der Fernsehjournalist Alexander Rogatkin (TV-Sender „Rossija 1“) besuchte ebenfalls den Ort. „Überall Beton“, es gebe „nicht einmal einen Estrich“, berichtete er.
Am 19. Januar hat der FBK eine Untersuchung über „Putins Schloss“ in der Nähe von Gelendschik veröffentlicht, dessen Bau angeblich einhundert Milliarden Rubel gekostet hat. Demnach war das Schloss vollständig fertiggestellt worden, musste jedoch aufgrund von Konstruktionsfehlern, die zum Auftreten von Schimmel führten, wieder umgebaut werden. In der Untersuchung gab es keine Beweise dafür. Putin hatte am Montag bestritten, dass das Anwesen ihm oder seinen engen Verwandten gehöre. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte zuvor, dass ein oder mehrere Unternehmer die Eigentümer des Schlosses bei Gelendschik seien. Der Kreml habe kein Recht, die Namen der Besitzer offenzulegen, und werde es nicht tun, da dies unkorrekt sei, hieß es. Die russische Präsidialverwaltung gab zuvor auch an, über die bevorstehenden Pseudo-Offenlegungen und Informationsangriffe Bescheid gewusst zu haben.
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