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Nach Karabach-Konflikt: Drohnen sollen Waffenstillstand überwachen

© SNA / David Galstyan Russische Friedensstifter in Bergkarabach (Archivfoto)
Russische Friedensstifter in Bergkarabach (Archivfoto) - SNA, 1920, 30.01.2021
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Das gemeinsame russisch-türkische Zentrum zur Kontrolle des Waffenstillstands in der Konfliktregion Bergkarabach, welches in der aserbaidschanischen Region Agdam am Samstag eröffnet worden ist, wird Drohnen für seine Aktivitäten einsetzen. Dies hat das russische Verteidigungsministerium angekündigt.
„Das Zentrum wird Informationen über die Einhaltung des Waffenstillstandsregimes und über Aktionen, die gegen die von den Parteien getroffenen Vereinbarungen verstoßen, sammeln, zusammenstellen und überprüfen. Die Kontrolle wird durch den Einsatz von Drohnen sowie durch die Auswertung von Daten aus anderen Quellen durchgeführt“, teilte die Behörde gegenüber Reportern am Samstag mit.
Das gemeinsame russisch-türkische Zentrum zur Kontrolle des Waffenstillstands in der Konfliktregion Bergkarabach wurde in der Nähe der Ortschaft Kijamaddinli gemäß einem Memorandum eröffnet, das am 11. November 2020 von den Verteidigungsministern Russlands und der Türkei unterzeichnet wurde.
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Das Personal des Zentrums ist paritätisch vertreten - bis zu 60 Soldaten von jeder Seite. Es unterhält direkte Kommunikationswege mit den militärischen Kommandostrukturen der Konfliktparteien und dem Hauptquartier des russischen Friedenskontingents.
An der Eröffnungsfeier nahmen der aserbaidschanische Verteidigungsminister Generaloberst Sakir Asker Ogly Gasanow, der stellvertretende russische Verteidigungsminister Generaloberst Alexander Fomin und der stellvertretende türkische Verteidigungsminister Yunus Emre Karaosmanoglu teil.
„Wir sind ganz zuversichtlich, dass die Tätigkeit des gemeinsamen Zentrums zur Schaffung eines dauerhaften Friedens im leidgeprüften Karabach-Land beitragen und eine solide Grundlage für die Beilegung des langjährigen Konflikts bilden wird“, sagte der stellvertretende russische Verteidigungsminister Alexander Fomin bei der Zeremonie.
Zudem bemerkte er, dass die aserbaidschanische Seite unter der direkten Führung des Staatsoberhaupts eine kolossale Arbeit geleistet habe, um das Zentrum zu schaffen und es auszurüsten.
Fomin betonte weiter, dass von Anfang an eine enge Zusammenarbeit mit dem türkischen Verteidigungsministerium organisiert worden sei. Dies habe es ermöglicht, in kurzer Zeit die erforderlichen Organisationsdokumente zu erarbeiten und zu unterzeichnen.
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