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Iran und Russland unterzeichnen Vertrag über Lieferung von „Sputnik V“

© SNA / Wladimir Astapkowitsch  / Zur BilddatenbankRussischer Impfstoff „Sputnik V“
Russischer Impfstoff „Sputnik V“  - SNA, 1920, 30.01.2021
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Der Iran hat mit Russland ein Abkommen über die Zusammenarbeit an dem Impfstoff „Sputnik V“ einschließlich seiner Herstellung in der Islamischen Republik unterzeichnet, berichtet die Nachrichtenagentur IRNA.
„Nach der Registrierung des Sputnik V-Impfstoffs im Iran wurde am Freitag ein Kauf- und Produktionsabkommen zwischen dem Iran und Russland unterzeichnet", sagte der iranische Botschafter in Moskau, Kazem Jalali, gegenüber IRNA.
Ihm zufolge wird im Rahmen von Vereinbarungen mit RDIF bis zum 4. Februar eine Charge von Impfstoffen in den Iran geschickt.
Außerdem werde eine Delegation des iranischen Gesundheitsministeriums in naher Zukunft Russland besuchen, um über die Produktion von „Sputnik V“ im Iran zu diskutieren, fügte der Botschafter hinzu. Ihm zufolge sind sich die Parteien einig, dass der Impfstoff gemeinsam im Iran hergestellt werden soll.
„Eine Delegation des iranischen Gesundheitsministeriums wird in den nächsten zehn Tagen zu Verhandlungen zu diesem Thema nach Moskau kommen“, teilte der Botschafter mit.
Zuvor hatte der Leiter der PR-Abteilung des iranischen Gesundheitsministeriums, Kianush Jahanpour, SNA mitgeteilt, dass der Iran zu einem Zentrum für die Herstellung und den Export von Impfstoffen im Nahen Osten werden könne. Der Botschafter bestätigte diese Information und sagte, dass der Iran als „Drehscheibe“ für den Export russischer Impfstoffe fungieren könne.
Exportversion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in Argentinien - SNA, 1920, 26.01.2021
Iran registriert russischen Impfstoff „Sputnik V“

„Sputnik V“

Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Prävention der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war. Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden.
Die klinischen Tests des Serums gegen Sars-CoV-2 hatten am 7. September in Moskau begonnen. Zwei Tage danach wurden die ersten Probanden geimpft. Insgesamt 40.000 Freiwillige nahmen an der Erprobung teil. 10.000 von ihnen sollen ein Placebo bekommen haben. Derzeit erfolgen klinische Tests von „Sputnik V“ nicht nur in Russland, sondern auch in Weißrussland, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sowie in Indien und Brasilien.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs „Sputnik V“ belief sich nach der zweiten Zwischendatenanalyse am 28. Tag nach der Verabreichung der ersten Immunisierung an Freiwillige auf 91,4 Prozent. 42 Tage nach der ersten Dosis des Impfstoffs betrug die Wirksamkeit mehr als 95 Prozent.
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