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Immer mehr Asylsuchende warten an US-Grenze – Biden-Administration überfordert

© SNA / Jesus Alvarado / Zur BilddatenbankMigranten aus Honduras in Mexiko (Archiv)
Migranten aus Honduras in Mexiko (Archiv) - SNA, 1920, 30.01.2021
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Die Administration des US-Präsidenten Joe Biden hat sich an die Migranten, die auf eine Einreise in die USA hoffen und in Mexiko an der Grenze warten, mit dem Aufruf gewandt, geduldig zu sein, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.
Die hochrangige Beraterin Bidens, Roberta Jacobson, sagte am Freitag der Presse, die Administration arbeite an einem System, um die Anträge von Asylsuchenden abzuwickeln, die in Mexiko im Rahmen der „Migrant Protection Protocols“ warten.
Die Beschränkungen wurden 2019 unter Bidens Amtsvorgänger Donald Trump verhängt und zwangen Zehntausende von Asylbewerbern zur Rückkehr nach Mexiko, um dort auf ihre Anhörungen in US-Gerichten zu warten. Menschenrechtler dokumentierten Gefahren, mit denen die Asylsuchenden konfrontiert sind, darunter Vergewaltigungen und Ermordungen.
„Wir überprüfen jetzt, wie wir die Migrantenanträge bearbeiten können, die bereits in diesem Programm sind“, zitiert Reuters die Beamtin. „Wie die Menschen, die sich nicht vor Monaten, sondern vor Jahren angemeldet haben, und vor allem die hilfsbedürftigsten Menschen priorisiert werden können.“
Die Biden-Administration hörte auf, Menschen zu den „Migrant Protection Protocols“ hinzuzufügen, hat aber nicht erläutert, wie die bestehenden Anträge abgewickelt würden. Laut Jacobson wird dies „viel schneller als in der Vergangenheit“ durchgeführt. Sie bat die Asylsuchenden aber, nicht zur US-Grenze zu eilen, da dies das Verfahren nicht beschleunigen werde.
„Bitte wartet“, so die Beraterin.
Die Bevölkerung des provisorischen Lagers in der mexikanischen Stadt Matamoros auf der gegenüberliegenden Uferseite von Brownsville (Bundesstaat Texas) wachse allmählich, trotz der Versuche mexikanischer Behörden, sie zu kontrollieren, meldet Reuters unter Berufung auf Migranten und humanitäre Helfer. Einschätzungen zufolge soll das Camp bis zu 800 Einwohner haben, darunter Frauen und Kinder.
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