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Wegen Corona-Lockdowns: Steuereinnahmen in Deutschland deutlich gesunken

© CC0 / Lutz Peter / PixabayAltmaier: „Magische 40-Prozent-Grenze“ bei Lohnnebenkosten nicht überschreiten
Altmaier: „Magische 40-Prozent-Grenze“ bei Lohnnebenkosten nicht überschreiten - SNA, 1920, 29.01.2021
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Wegen der Coronavirus-Pandemie ist das Steueraufkommen in Deutschland 2020 deutlich gesunken. Laut dem neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums nahm der Staat von Bund, Ländern und Gemeinden etwa 682 Milliarden Euro ein, das ist ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent.
Das Minus fiel jedoch weniger stark aus als bei der Steuerschätzung vorhergesagt, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Im Dezember lag das Minus im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 2,1 Prozent. Im Gesamtjahr brach besonders deutlich die Luftverkehrsteuer ein, und zwar um 75 Prozent. Bei der Umsatzsteuer gab es einen Rückgang von 9,8 Prozent, bei der Körperschaftsteuer von 24,2 Prozent.
Zum Rückgang bei Steuereinnahmen führte der Lockdown, den die Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus eingeführt hatte. Viele Geschäfte mussten schließen, die Umsätze und Gewinne vieler Unternehmen brachen ein. Der Staat beschloss milliardenschwere Hilfen sowie Entlastungen für Unternehmen.
Der Bund nahm immense Schulden auf und setzte die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse außer Kraft. Vor kurzem hatte Kanzleramtschef Helge Braun eine Debatte in Gang gesetzt, wie es mit der Schuldenbremse weitergehen soll. Sie erlaubt nur in ganz geringem Maße neue Kredite. Die Coronakrise allerdings hält an.
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