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„Peinlich“: Schwedens Chef für öffentliche Gesundheit fährt während Rush-Hour ohne Maske

© AP Photo / Michael ProbstMaskenpflicht in Deutschland (Symbolbild)
Maskenpflicht in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.01.2021
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Der Generaldirektor des schwedischen Gesundheitsamtes, Johan Carlson, ist trotz der Empfehlungen seiner eigenen Behörde ohne Gesichtsmaske am Stockholmer Hauptbahnhof gesichtet worden, berichtet der nationale Sender SVT. Dies hat eine scharfe Kritik ausgelöst.
Die Richtlinien enthalten keine Bahnsteige, sagte Carlson zu seiner Verteidigung. Man könne auf Bahnsteigen soziale Distanz aufrechterhalten. Er gab jedoch zu, einmal in einem Bus ohne Maske gefahren zu sein, und bezeichnete dies als „peinlichen Fehler“.
Carlson verstehe, er solle als Generaldirektor des Gesundheitsamtes ein Vorbild in solchen Situationen sein. Fehler seien aber menschlich. Man müsse daran jedoch systematisch arbeiten, sagte er gegenüber Journalisten.
Seine Busfahrt ohne Maske löste eine Verurteilung durch Beamte und normale Menschen aus. „Es ist äußerst ernst, dass führende Vertreter des Pandemiekampfes ihre eigenen Worte und Entscheidungen ignorieren“, twitterte Regionalrat Kristoffer Tamsons aus Stockholm.
Andere fanden das Missverhältnis zwischen Theorie und Praxis „schockierend“ und „orwellsch“.
Eine Reihe hochrangiger schwedischer Politiker, darunter Kabinettsminister und Ministerpräsident Stefan Löfven, wurden zuvor ebenfalls erwischt, wie sie gegen ihre eigenen Empfehlungen verstießen. In einigen Fällen führte dies zu Rücktritten. Dadurch verlieren die lokalen Behörden auch das Vertrauen der Öffentlichkeit.
In Schweden wurden bisher rund 560.000 COVID-19-Fälle mit fast 11.500 Todesfällen verzeichnet.
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