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Im Fall der EMA-Genehmigung: RDIF kann der EU 100 Millionen „Sputnik V“-Dosen zur Verfügung stellen

© SNA / HandoutExportversion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in Argentinien
Exportversion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in Argentinien - SNA, 1920, 29.01.2021
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Auf der Twitter-Seite des Corona-Impfstoffs „Sputnik V“ ist bekanntgegeben worden, wann der russische Direktinvestitionsfonds (RDIF) der EU Dosen des russischen Vakzins zur Verfügung stellen könnte.
„Nach dem Abschluss des Hauptteils der Massenimpfung in Russland kann der RDIF der EU 100 Millionen Dosen des Sputnik-V-Vakzins für 50 Millionen Menschen im zweiten Quartal 2021 (sofern es von der EMA genehmigt wird) zur Verfügung stellen“, heißt es in einer entsprechenden Twitter-Mitteilung.
„Sputnik V“ wurde bereits in 15 Staaten registriert, darüber hinaus wurden bereits für die laufende Überprüfung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) die Dokumente vorgelegt.

„Sputnik V“

Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Prävention der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war. Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden.
Sputnik V (Archivfoto) - SNA, 1920, 29.01.2021
Corona-Impfungen mit russischem „Sputnik V“ in Bolivien gestartet
Die klinischen Tests des Serums gegen Sars-CoV-2 hatten am 7. September in Moskau begonnen. Zwei Tage danach wurden die ersten Probanden geimpft. Insgesamt 40.000 Freiwillige nahmen an der Erprobung teil. 10.000 von ihnen sollen ein Placebo bekommen haben. Derzeit erfolgen die klinischen Tests von „Sputnik V“ nicht nur in Russland, sondern auch in Weißrussland, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sowie in Indien und Brasilien.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs „Sputnik V“ belief sich nach der zweiten Zwischendatenanalyse am 28. Tag nach der Verabreichung der ersten Immunisierung an Freiwillige auf 91,4 Prozent. 42 Tage nach der ersten Dosis des Impfstoffs betrug die Wirksamkeit mehr als 95 Prozent.
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