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Verlängerung des New-START-Vertrags: Putin unterzeichnet entsprechendes Gesetz

© SNA / Natalia SeliwerstowaMoskauer Kreml in der Nacht (Archivbild)
Moskauer Kreml in der Nacht (Archivbild) - SNA, 1920, 29.01.2021
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag das Gesetz zur Verlängerung des Vertrags zur Begrenzung strategischer Atomwaffen um fünf Jahre signiert. Dies teilte der Kreml auf seiner offiziellen Webseite mit.
Der sogenannte New-START-Vertrag zwischen Russland und den Vereinigten Staaten wurde 2011 für eine Laufzeit von zehn Jahren mit Verlängerungsmöglichkeit unterzeichnet und galt ursprünglich bis zum 5. Februar.
Russische und US-Flaggen - SNA, 1920, 29.01.2021
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Russland und die USA besitzen zusammen rund 90 Prozent der weltweiten Atomwaffen. Das Abkommen begrenzt die Nukleararsenale beider Länder auf je 700 interkontinentale ballistische Raketen, 800 Trägersysteme und 1550 einsatzbereite Atomsprengköpfe.
„Die Verlängerung des Vertrags entspricht den nationalen Interessen Russlands, erlaubt es, die Transparenz und Vorhersagbarkeit strategischer Beziehungen zwischen Russland und den USA zu bewahren, die strategische Stabilität in der Welt zu unterstützen, und wird außerdem eine gute Auswirkung auf die internationale Lage haben und den Prozess der Atomabrüstung fördern“, hieß es von Moskau.
Am 26. Januar tauschten der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow und der US-Botschafter in Russland, John Sullivan, diplomatische Erklärungen aus, die die Verlängerung des Vertrags bestätigten. Zuvor hatten Wladimir Putin und der US-Präsident Joe Biden zum ersten Mal miteinander telefoniert.
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