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Mitentdecker des Ozonlochs und Nobelpreisträger Crutzen gestorben

Erde (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.01.2021
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Paul Crutzen, der als einer der Ersten die Wirkung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) auf die Ozonschicht der Erde entdeckte, ist am Donnerstag im Alter von 87 Jahren gestorben.
Er hinterlässt seine Frau, zwei Töchter und drei Enkel.
Crutzen wurde 1933 in Amsterdam geboren und lebte und arbeitete in Deutschland. In den 60er und 70er Jahren untersuchte er den Einfluss von Stickoxiden auf die Ozonschicht - und sagte mit Molina und Rowland voraus, dass diese Schicht durch vom Menschen entwickelte FCKW stark reduziert werden würde. Die Verwendung von FCKW in Kühlschränken und Klimaanlagen wurde auch daraufhin verboten. Von 1980 bis 2000 leitete Crutzen als Direktor die Abteilung Atmosphärenchemie am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz.
Crutzen war 1995 mit dem Nobelpreis für Chemie für seine Forschungen zum Abbau der Ozonschicht gewürdigt worden. Er teilte sich die Auszeichnung mit dem Mexikaner Mario Molina und dem Amerikaner Frank Sherwood Rowland.
Crutzen starb in Deutschland im Kreis seiner Familie.
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