Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Um den Impfstatus rasch und eindeutig festzustellen: EU-Corona-Impfpass kommt in Papier und digital

© REUTERS / KAI PFAFFENBACHBevor der separate EU-einheitliche Impfpass für die Covid-19-Impfung kommt, werden die Corona-Impfungen in die allgemeinen internationalen Impfzertifikate der WHO eingetragen, die auf dem Bild zu sehen sind.
Bevor der separate EU-einheitliche Impfpass für die Covid-19-Impfung kommt, werden die Corona-Impfungen in die allgemeinen internationalen Impfzertifikate der WHO eingetragen, die auf dem Bild zu sehen sind. - SNA, 1920, 29.01.2021
Abonnieren
Die EU-Staaten haben sich auf Empfehlungen geeinigt, welche Informationen die einheitlichen Corona-Impfpässe erhalten sollen. Ziel ist die Vergleichbarkeit und gegenseitige Anerkennung in den 27 Staaten sowie die Möglichkeit, den Impfstatus einer Person rasch und eindeutig festzustellen. Über deren eventuelle Nutzung muss noch diskutiert werden.
Dies bestätigte die EU-Kommission gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Demnach sollen Impfnachweise sowohl in Papier- als auch in elektronischer Form erhältlich sein und neben den Basisinformationen zu Personalien, dem verwendeten Impfstoff und der ausstellenden Behörde auch eine Art elektronisches Siegel enthalten, etwa einen QR-Code oder eine Registrierung. Man wolle damit den Impfstatus einer Person rasch und eindeutig feststellen können, heißt es in den Richtlinien. Später könnten damit weitere Informationen verlinkt werden. Die Richtlinien werden nun weiter beraten und ausgearbeitet. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides fügte ihrerseits hinzu, dass gegenseitig anerkannte Impfnachweise „ein wichtiges Instrument für die Bürger während der Pandemie werden, aber auch, nachdem wir sie überwunden haben“. Wann solch ein Nachweis genau kommt, bleibt offen.
Zuvor hatte Brüssel am 19. Januar bestätigt, dass sie an einem europäischen Covid-19-Impfzertifikat „in voller Übereinstimmung mit dem EU-Datenschutzgesetz“ arbeite. Ziel war es, schon bis Ende Januar ein universelles EU-Zertifikat für Europa zu entwickeln. Nach dem EU-Gipfel zu Corona-Krise am 21. Januar äußerte sich auch die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu der Initiative.
Man habe bereits einige Diskussionen über die Zertifikate gehabt, so von der Leyen, die für geimpfte Personen ausgestellt werden sollten. Auch sprach sie das bereits bestehende gelbe internationale Zertifikat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an. Bei der Frage, wofür das Zertifikat künftig aber verwendet werden könnte, gab sie Schwierigkeiten zu. Diese Verwendung müsste „sehr sorgfältig“ abgewogen werden, auch weil vieles noch unbekannt sei. Es sei eine medizinische Frage, ob eine Impfung die Übertragung des Virus hemme, oder wie lange die Impfung wirke. Später, wenn der richtige Zeitpunkt da sei, wünschte sich von der Leyen eine gründliche Debatte und einen Konsens zwischen den Mitgliedsstaaten über mögliche andere Verwendungen des Zertifikats.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, geht am Ende einer Videokonferenz der Mitglieder des Europäischen Rates am 21. Januar durch die Kunstwerke, die für die portugiesische Präsidentschaft installiert wurden. - SNA, 1920, 22.01.2021
Vorerst keine EU-Impfpässe? „Liebe Ursula“ von der Leyen spricht offene Fragen an
Mit dem einheitlichen EU-Impfnachweis zu Covid-19-Impfung soll die EU-Kommission also ein weiteres Dokument zusätzlich zum WHO-Zertifikat meinen. Denn die Covid-19-Impfungen werden in Deutschland bereits in das gelbe Büchlein nach WHO-Standard eingetragen, das in allen WHO-Mitgliedsländern ohnehin anerkannt wird. Zuvor hatten die Urlaubsländer Griechenland, Spanien und Portugal Einreiseerleichterungen für geimpfte Personen vorgeschlagen.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала