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Bericht: Film über angeblich „Putins Schloss“ in „Blackforest Studios“ produziert

„Blackforest Studios“, Facebook
„Blackforest Studios“, Facebook - SNA, 1920, 29.01.2021
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Laut einem Medienbericht hat der russische Regierungskritiker Alexej Nawalny die finale Produktion und Moderation des Films über angeblich „Putins Schloss“ in der Nähe vom Schwarzmeerkurort Gelendschik in Kirchzarten (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) gefertigt.
Demnach sind in dieser Gemeinde seit November 2020 die „Blackforest Studios“ im ehemaligen Kurhaus untergebracht. Es sei ein professionelles, internationalen Standards entsprechendes Film- und Fernsehstudio, geleitet von den beiden gebürtigen Freiburgern N. G. Weiland und S. Weiland, die jahrelang in den USA in der Filmbranche gearbeitet hätten und nun mit mehrjährigem Vorlauf im Schwarzwald ihren Studiobetrieb aufgezogen hätten. Auch hätten die Weilands bestätigt, dass man Anfang Dezember eine Anfrage aus den USA erhalten habe, ob man denn Produktionskapazitäten freihabe. Die habe man gehabt, und so sei eins zum anderen gekommen.
Die Geschichte, die Nawalny in seinem Film erzählt, sei geradezu abenteuerlich, schrieb das Blatt. Putin soll sich demnach für umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro einen bombastischen Palast an der Schwarzmeerküste gebaut haben, finanziert aus öffentlichen Mitteln, die sich der Präsident angeblich für seine private Sucht nach Luxus und Prunk unter den Nagel gerissen haben soll.
Küste nahe der südrussischen Stadt Gelendschik (Archivbild) - SNA, 1920, 29.01.2021
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Produziert habe den Film eine Produktionsgesellschaft in Los Angeles (Kalifornien). Nawalny aber sei, wie seit Monaten bekannt, zuletzt nach dem Giftanschlag vom vergangenen Sommer zur Erholung im Schwarzwald gewesen. In Ibach im Kreis Waldshut, um genau zu sein. Von dort veröffentlichte er unter anderem Bilder von Winterwanderungen mit seiner Frau. Kurz vor seiner Rückkehr allerdings habe der Russe ein Video gepostet, in dem er seine Heimreise ankündigte. Die Aufnahme zeigte das Stadtbild Freiburgs im Hintergrund. Denn hier hielt sich, wie nun klargeworden ist, Nawalny zuletzt auf. Offenbar unter strengem Schutz, über den man allerdings bei der Polizei in Freiburg inhaltlich auf Nachfrage nichts habe sagen wollen.

Strikte Geheimhaltung

Die Arbeit mit Nawalny in Kirchzarten habe unter strengen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen und strikter Geheimhaltung stattgefunden. Ein netter, sehr höflicher Kerl sei Nawalny gewesen. „Wir haben auch mal einen Schwarzwald-Gin zusammen getrunken“, zitiert die Zeitung Weiland. Ansonsten aber sei alles sehr professionell gewesen im Verhältnis zum prominenten Kunden. Mit den Außenaufnahmen im Film habe man nichts zu tun gehabt.
Und auch nichts mit dem sicher nicht unbeachtlichen wirtschaftlichen Erfolg, den die enorme Verbreitung des Films im Netz nun nach sich ziehen dürfte. Es mache für die Produktion eines Films keinen Unterschied, ob der am Ende nur kleine oder enorm große Zuschauerzahlen habe, erklärt das Studio auf Anfrage.
Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um einen Autorenartikel. Der Artikel wurde allerdings später von mehreren weiteren Zeitungen aufgegriffen, unter anderem der „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“, wo Georg Rudiger als Autor angegeben wird.
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