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„Putins Bauer“ auf Weltliganiveau: Milchbaron Stefan Dürr in Top-3
„Putins Bauer“ auf Weltliganiveau: Milchbaron Stefan Dürr in Top-3
Der größte Milchproduzent Russlands „Ekoniva“ hat die Produktion 2020 deutlich erhöht. Das Unternehmen des Deutschen Stefan Dürr gehört nun zu den drei größten... 28.01.2021, SNA
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Eine weitere Molkerei soll 2021 die Arbeit aufnehmen, die erste eigene Käserei ist schon in Betrieb. Auch eine Rubel-Anleihe ist geplant.Russlands größter Milchproduzent, EkoNiva, hat seine Produktion im vergangenen Jahr um mehr als ein Fünftel auf 925.000 Tonnen Milch gesteigert, wie die deutsche Holdinggesellschaft Ekosem-Agrar mit Sitz im baden-württembergischen Walldorf mitteilte. Das Unternehmen des Deutschen Stefan Dürr gehört damit nach eigenen Angaben weltweit zu den drei größten Milcherzeugern.Betrieb trotz PandemieEkosem-Agrar erläuterte in einer Pressemitteilung, der Schwerpunkt auf einem weiteren Ausbau des wichtigsten Geschäftsbereiches der Milchverarbeitung gelegen. Der Milch-Output habe 2020 bei 925.000 Tonnen gelegen - eine Steigerung von 22 Prozent. Das entspricht mehr als 900 Millionen Liter Milch. Unter Einhaltung der Corona-Präventionsmaßnahmen hätten die Betriebe der Ekosem-Agrar Holding während der Pandemie regulär arbeiten können. Produktionssteigerung und WachstumsperspektiveMilchbaron Stefan Dürr spricht von „sehr guten Rahmenbedingungen" für die Milchwirtschaft in Russland. „Trotz der Fördermaßnahmen der Regierung bleibt die Importquote an Milchprodukten weiter hoch, was uns als größtem Milchproduzenten des Landes mittelfristig hervorragende Wachstumsperspektiven bietet“, so Dürr.Das Unternehmen des Deutschen bewirtschaftete 2020 Jahr in Russland eine Fläche von rund 630.000 Hektar. Ekosem-Agrar betreibt aktuell in neun russischen Regionen 41 Milchviehanlagen, vier neue Milchviehanlagen seien im vergangenen Jahr in Betrieb genommen worden. Mit den Neubauten habe der Tierbestand auf rund 105.000 Milchkühe gesteigert werden könne, wodurch Ekoniva nun zu den Top3-Milcherzeugern weltweit gehöre. Die durchschnittliche Rohmilchleistung pro Tag von 2500 Tonnen sei im Quartalsvergleich Ende September auf 2900 Tonnen zum Jahresende gestiegen. 300 Tonnen Rohmilch verarbeitet Ekosem-Agrar selbst. So habe in der vergangenen Woche die erste eigene Käserei ihre Arbeit aufgenommen, die tägliche Verarbeitungsleistung des Betriebes in der Region Woronezh liege 60 Tonnen Rohmilch. Eine weitere große Molkerei in der Region Nowosibirsk soll bis Jahresende die Arbeit aufnehmen. Im Betrieb sollen rund 1200 Tonnen Rohmilch verarbeitet werden können. Ekosam-Agrar plane, bis Ende 2022 rund ein Drittel der Rohmilch selbst zu verarbeiten.Der Milchpreis habe sich gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von vier Prozent entwickelt: Wegen des Frühjahrs-Lockdowns 2020 sei zwar zunächst ein Rückgang zu verzeichnen gewesen, doch die Preise zogen wieder an, so dass der Kilogrammpreis zum Jahresende bei 32 Rubel (35 Cent) lag. Rubel-AnleiheEkosem kündigte an, im ersten Quartal des laufenden Jahres erstmals eine Rubel-Anleihe an der Moskauer Börse auszugeben, um die Unternehmensfinanzierung breiter aufzustellen sowie zur Refinanzierung einer in diesem Jahr auslaufenden Euro-Anleihe. Nach wie vor sollen die Anleihen in Deutschland aber einen wichtigen Teil der Finanzierung stellen.Die Bezeichnung „Putins Bauer“ basiert auf der TV-Reportage „Ein Bauer für Putin – Stefan Dürr und sein russisches Imperium“.
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Und da kommt noch reichlich Kalbfleisch dazu. 6 300 km² ist ja auch nicht nichts an verfügbarer Fläche. Jetzt schon Getreide Exporteur, dazu noch Vorbild für andere ... Ah ja, Traubenanbau wächst und wächst und der Weinbauer reißt noch viele andere mit. Der Tropfen wird immer besser ... sind genug Gläser da?
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Das kann nur sein, wenn viel richtig läuft und dabei hilft viel richtig mit.
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„Putins Bauer“ auf Weltliganiveau: Milchbaron Stefan Dürr in Top-3
Der größte Milchproduzent Russlands „Ekoniva“ hat die Produktion 2020 deutlich erhöht. Das Unternehmen des Deutschen Stefan Dürr gehört nun zu den drei größten Milcherzeugern der Welt, so die „Holding Ekosem-Agrar“.
Eine weitere Molkerei soll 2021 die Arbeit aufnehmen, die erste eigene Käserei ist schon in Betrieb. Auch eine Rubel-Anleihe ist geplant.
Russlands größter Milchproduzent, EkoNiva, hat seine Produktion im vergangenen Jahr um mehr als ein Fünftel auf 925.000 Tonnen Milch gesteigert, wie die deutsche Holdinggesellschaft Ekosem-Agrar mit Sitz im baden-württembergischen Walldorf mitteilte. Das Unternehmen des Deutschen Stefan Dürr gehört damit nach eigenen Angaben weltweit zu den drei größten Milcherzeugern.
Betrieb trotz Pandemie
Ekosem-Agrar
erläuterte in einer Pressemitteilung, der Schwerpunkt auf einem weiteren Ausbau des wichtigsten Geschäftsbereiches der Milchverarbeitung gelegen. Der Milch-Output habe 2020 bei 925.000 Tonnen gelegen - eine Steigerung von 22 Prozent. Das entspricht mehr als 900 Millionen Liter Milch. Unter Einhaltung der Corona-Präventionsmaßnahmen hätten die Betriebe der Ekosem-Agrar Holding während der
Pandemie regulär arbeiten können.
Produktionssteigerung und Wachstumsperspektive
Milchbaron Stefan Dürr spricht von „sehr guten Rahmenbedingungen" für die Milchwirtschaft in Russland. „Trotz der Fördermaßnahmen der Regierung bleibt die Importquote an Milchprodukten weiter hoch, was uns als größtem Milchproduzenten des Landes mittelfristig hervorragende Wachstumsperspektiven bietet“, so Dürr.
Das Unternehmen des Deutschen bewirtschaftete 2020 Jahr in Russland eine Fläche von rund 630.000 Hektar. Ekosem-Agrar betreibt aktuell in neun russischen Regionen 41 Milchviehanlagen, vier neue Milchviehanlagen seien im vergangenen Jahr in Betrieb genommen worden. Mit den Neubauten habe der Tierbestand auf rund 105.000 Milchkühe gesteigert werden könne, wodurch Ekoniva nun zu den Top3-Milcherzeugern weltweit gehöre.
Die durchschnittliche Rohmilchleistung pro Tag von 2500 Tonnen sei im Quartalsvergleich Ende September auf 2900 Tonnen zum Jahresende gestiegen. 300 Tonnen Rohmilch verarbeitet Ekosem-Agrar selbst. So habe in der vergangenen Woche die erste eigene Käserei ihre Arbeit aufgenommen, die tägliche Verarbeitungsleistung des Betriebes in der Region Woronezh liege 60 Tonnen Rohmilch. Eine weitere große Molkerei in der Region Nowosibirsk soll bis Jahresende die Arbeit aufnehmen. Im Betrieb sollen rund 1200 Tonnen Rohmilch verarbeitet werden können. Ekosam-Agrar plane, bis Ende 2022 rund ein Drittel der Rohmilch selbst zu verarbeiten.
Der Milchpreis habe sich gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von vier Prozent entwickelt: Wegen des Frühjahrs-Lockdowns 2020 sei zwar zunächst ein Rückgang zu verzeichnen gewesen, doch die Preise zogen wieder an, so dass der Kilogrammpreis zum Jahresende bei 32 Rubel (35 Cent) lag.
Rubel-Anleihe
Ekosem kündigte an, im ersten Quartal des laufenden Jahres erstmals eine Rubel-Anleihe an der Moskauer Börse auszugeben, um die Unternehmensfinanzierung breiter aufzustellen sowie zur Refinanzierung einer in diesem Jahr auslaufenden Euro-Anleihe. Nach wie vor sollen die Anleihen in Deutschland aber einen wichtigen Teil der Finanzierung stellen.
Die Bezeichnung „Putins Bauer“ basiert auf der TV-Reportage „Ein Bauer für Putin – Stefan Dürr und sein russisches Imperium“.