Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nachtnews: Lauterbach kritisiert Olympia-Pläne, Keine Lösung im Impfstoff-Streit mit Astrazeneca

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 28.01.2021
Abonnieren
Lauterbach kritisiert IOC- und Olympia-Pläne; Keine Lösung im Impfstoff-Streit mit Astrazeneca; SPD-Vize fordert Impfstoff-Gipfel; Deutschland ohne Fortschritte im Kampf gegen Korruption; Regierung plant Einreiseverbote aus vielen Ländern; In zehn Jahren wird die Hälfte der Mode online gekauft
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

Lauterbach kritisiert IOC-Chef und Olympia-Pläne

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat das Festhalten des Internationalen Olympischen Komitees an den Olympia-Plänen und namentlich auch IOC-Chef Thomas Bach kritisiert. Dass dieser weiterhin fest davon ausgehe, dass die Spiele in Tokio in diesem Sommer stattfinden, nannte Lauterbach „sehr problematisch“. Dieses sture Durchhalten mit der Einstellung, der Spitzensport sei von der Pandemie quasi ausgenommen, halte er für sehr schwer vermittelbar und frustriere auch sehr viele Fans, sagte Lauterbach in einem Interview gegenüber Sport1. Bach hatte am Mittwoch Kritik an den Bemühungen um eine Austragung der Olympischen Spiele zurückgewiesen. Das IOC sei voll darauf konzentriert und verpflichtet, die Spiele auszutragen.

Keine Lösung im Impfstoff-Streit mit Astrazeneca

Die Europäische Union und der Pharmakonzern Astrazeneca streiten weiter um Corona-Impfstoff. Auch ein Online-Krisengespräch am Abend brachte keine Lösung. EU-Kommissarin Stella Kyriakides appellierte an die moralische Verantwortung der Firma, die sich ihrerseits gegen Vorwürfe verwahrte. Große Mengen Impfstoff für Deutschland und andere EU-Länder werden somit wohl Wochen oder Monate später kommen. Man bedauere, dass es immer noch keine Klarheit über den Lieferplan gebe, erklärte die Gesundheitskommissarin nach dem Krisentreffen mit Astrazeneca auf Twitter.
Corona-Impfstoff von AstraZeneca - SNA, 1920, 27.01.2021
Impfstoffstreit: Astrazeneca wehrt sich gegen EU-Vorwürfe

SPD-Vize fordert Impfstoff-Gipfel

Angesichts der akuten Knappheit an Corona-Impfstoffen hat SPD-Bundesvize Serpil Midyatli einen europäischen Impfstoff-Gipfel gefordert. Es müssten alle Hersteller und Zulieferer an einen Tisch mit der Europäischen Kommission, um schnellstmöglich zu klären, wer noch welche Kapazitäten habe und wer schnell Produktionsstätten, Logistik und andere Dinge zur Verfügung stellen könne, sagte Midyatli der Deutschen Presse-Agentur. Die „Impfstoffkrise“ lasse sich nur im Schulterschluss bewältigen.

Deutschland ohne Fortschritte im Kampf gegen Korruption

Deutschland kommt im Kampf gegen Bestechung und Korruption nach Einschätzung von Transparency International kaum voran. Der Deutschland-Chef der Organisation, Bäumer, sagte, nötig seien vor allem bessere Regeln für Partei- und Wahlkampfspenden sowie zur Bekämpfung von Lobbyismus. Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl müssten die Parteien jetzt zügig die Initiative ergreifen. Bäumer zufolge nutzen derzeit viele Parteien Gesetzeslücken aus. Spenden würden dadurch zu häufig an den gesetzlichen Pflichten zur Offenlegung vorbeigeleitet. Gerade im Wahljahr fließe ja besonders viel Geld. Die Politik müsse mehr Transparenz schaffen, etwa durch eine wöchentliche Veröffentlichung von Wahlkampfspenden ab einer bestimmten Höhe.

Regierung plant Einreiseverbote aus vielen Ländern

Die Bundesregierung plant nach „Spiegel“-Angaben ein Einreiseverbot aus Ländern mit hoher Verbreitung von Corona-Mutanten. Eine Vorlage für eine entsprechende Verordnung befinde sich derzeit in der Abstimmung zwischen den Ressorts, berichtet das Magazin auf seiner Online-Plattform. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigte der dpa, dass ein entsprechender Beschluss derzeit abgestimmt wird. Unionspolitiker plädieren derweil für strikte Reisebeschränkungen. Wenn in einer Region das mutierte Virus grassiere, müsse konsequent gegen die Ausbreitung vorgegangen werden, auch mit strikten Reisebeschränkungen. Das sagte der Unionsfraktionsvize im Bundestag, Andreas Jung, der „Welt“.
 Flughafen Berlin Brandenburg  - SNA, 1920, 28.01.2021
Corona-Mutationen treiben die Politik um – kommen Einreiseverbote?

In zehn Jahren wird die Hälfte der Mode online gekauft

In zehn Jahren dürfte die Hälfte der Mode in Deutschland online gekauft werden. Das ist ein Ergebnis der Studie „Fashion 2030“ der Unternehmensberatung KPMG und des Kölner Handelsforschungsunternehmens EHI. Aktuell entfallen demnach rund 25 Prozent des gesamten deutschen Modeumsatzes von rund 66 Milliarden Euro jährlich auf E-Commerce-Anbieter. Für den Handel bedeute der Umsatzrückgang im stationären Bereich, dass er seine stationären Flächen reduzieren müsse, prognostizierte EHI-Experte Marco Atzberger.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала