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Kampf gegen Corona in der Schweiz: Neues zu Quarantäneregelung, Reisequarantäne und Strafen

© CC0 / Hans / PixabaySchweizer Flagge
Schweizer Flagge  - SNA, 1920, 28.01.2021
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Die Schweiz hat eine Reihe von Beschlüssen zur Eindämmung und Bewältigung der Corona-Pandemie gefasst. Die entsprechenden Regeln und Maßnahmen wurden auf der Webseite des Bundesrats publik gemacht.
„Der Bund übernimmt neu die Kosten für Tests an Personen ohne Symptome, um besonders gefährdete Menschen besser zu schützen und lokale Infektionsausbrüche frühzeitig zu bekämpfen“, heißt es im Schreiben. Darüber hinaus gibt es Änderungen in der Quarantäneregelung.
„Die erweiterte Teststrategie erfordert eine Änderung der Covid-19-Verordnung 3, die morgen Donnerstag, 28.1.2021 in Kraft tritt.“

Quarantäneregelung

Jene, die eine infizierte Person kontaktierten, müssen sich wie bisher in Quarantäne begeben: Statt der zehn Tage kann diese bis auf sieben Tage verkürzt werden, wenn man ab dem 7. Tag einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführt und das Resultat negativ ist. Die Testkosten hat die betroffene Person selber zu tragen. Bis zum eigentlichen Ablauf der zehntätigen Quarantäne ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend wie auch das Einhalten eines Abstandes von 1,5 Metern.
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Reisequarantäne

Einreisende aus Staaten oder Gebieten mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko müssen bei ihrer Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Dann erwartet sie eine 10-tägige Quarantäne, die auch bis auf sieben Tage verkürzt werden kann. Bei Flugreisen aus Staaten, die nicht zu den Risikogebieten zählen, ist ebenfalls ein negatives PCR-Testergebnis notwendig.

Strafen

Ferner heißt es im Text, dass ab 1. Februar Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen explizit als Straftatbestände aufgeführt und teilweise mit Ordnungsbussen bestraft werden können. Die Höhe der Strafen wird zwischen 50 und 200 Franken betragen.
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Der Bund übernimmt ab dem 1. Februar auch die Kosten für Impfungen durch Apothekerinnen und Apotheker und zwar zu denselben Bedingungen wie für Impfungen in Impfzentren. Dies erlaubt den Kantonen, die Apotheken in ihre Impforganisation zu integrieren.

Corona-Lage im Land

Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein hatten am Mittwoch bisher insgesamt 517.705 laborbestätigte Corona-Fälle, damit 2222 zusätzliche Fälle innerhalb eines Tages (Stand: 27.01.2021, 10:09 Uhr).
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Bisher traten 8545 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung in der Schweiz auf. Das ist ein Plus von 58 Fällen im Vergleich zum Vortag, teilte das schweizerische Bundesamt für Gesundheit BAG am Mittwoch mit.
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