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Forscher entdecken Schwachstelle des Coronavirus

© CC0 / geralt / PixabayCoronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.01.2021
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Forscher von der Vanderbilt University (US-Bundesstaat Tennessee) und der University of Texas Medical Branch (UTMB) haben eine Schwachstelle in dem Coronavirus identifiziert. Darüber berichtet die medizinische Nachrichtenwebseite MedicalXpress.
Demnach entdeckten die Forscher, dass das Coronavirus über ein Enzym verfügt, das die Fehler in der RNA-Sequenz korrigieren kann, die während der Replikation entstehen, wenn Kopien des Virus erzeugt werden. Die Rede sei von der Exoribonuklease nsp14-ExoN, die auch die Rekombinationsrate reguliert, also die Fähigkeit des Coronavirus, Teile seines Genoms umzuschichten und sogar genetisches Material von anderen Virusstämmen bei der Replikation aufzunehmen: Auf diese Weise erlange das Virus einen evolutionären Vorteil.
Diese Muster der Rekombination seien über mehrere Coronaviren hinweg konserviert, einschließlich SARS-CoV-2 und MERS-CoV, das das sogenannte Middle Eastern Respiratory Syndrome verursacht.
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„Die Coronavirus-Exoribonuklease ist daher ein erhalten gebliebenes, wichtiges Ziel für die Unterdrückung und Abschwächung in der laufenden Pandemie von SARS-CoV-2 sowie bei der Verhinderung zukünftiger Ausbrüche von neuartigen Coronaviren“, betonte Jennifer Gribble, die Erstautorin einer entsprechenden Studie, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift PLOS Pathogens veröffentlicht wurde.

Wenn man ein Medikament findet, das die RNA-Rekombination verhindert, schaltet man das Virus wirklich aus“, wird der andere Autor der Studie, Assistenzprofessor für Biochemie und Molekularbiologie an der UTMB Andrew Routh zitiert.

Wie MedicalXpress berichtet, hätten frühere Studien erwiesen, dass Coronaviren resistent gegen viele antivirale Medikamente seien, die Fehler in den viralen genetischen Codes verursachen, um die Replikation zu blockieren. Das Coronavirus korrigiere die Fehler, so dass die Replikation fortgesetzt werden könne.
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Das Ausschalten des korrigierenden Enzyms könnte die Rekombination vermindern und das Virus abschwächen, äußerte Mark Denison, Leiter der Abteilung für pädiatrische Infektionskrankheiten an der Vanderbilt University.
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