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US-Militär soll erbeutetes russisches Raketenabwehrsystem nach Ramstein gebracht haben

© SNA / Russisches Verteidigungsministerium  / Zur BilddatenbankDas russische Kurzstrecken-Flugabwehrraketen-System
Das  russische Kurzstrecken-Flugabwehrraketen-System - SNA, 1920, 28.01.2021
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Das US-Militär soll ein in Libyen erbeutetes russisches Flugabwehrraketen-System Panzir-S1 im Rahmen einer Geheimoperation auf den Militärflugplatz Ramstein nach Deutschland ausgeflogen haben. Das berichtet „The Times“ unter Berufung auf eigene Quellen.
Die Operation wurde nach Angaben des Blattes noch im Juni vergangenen Jahres durchgeführt. Zum Verladen des Systems sei damals ein Militärtransportflugzeug C-17 Globemaster mit einer Spezialeinheit auf dem libyschen Flugplatz Zuwara eingetroffen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten das Flugabwehrsystem in der Vergangenheit von Russland erworben, es sei dann später an die Libysch-nationale Armee von General Chalifa Haftar geliefert worden, so „The Times“ weiter. Erbeutet worden sei das Raketensystem während einer Offensive von Haftars Truppen auf Tripolis, wo sich die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch befindet.
Die Regierungstruppen hätten den Angriff abgewehrt und eine Gegenoffensive eingeleitet, mit der schließlich ein von Haftars Truppen besetzter Flugplatz zurückerobert werden konnte. Dabei sei man auf das System Panzir-S1 gestoßen, heißt es weiter. Von dort aus soll die Kriegsbeute auf einen Stützpunkt mit türkischen Militärs gebracht worden sein – und später auf den Flugplatz Zuwara. Russland soll über die Vorgänge informiert gewesen sein.

Nutzlose Kriegsbeute?

Ziel der US-Operation seien Befürchtungen gewesen, Waffenschmuggler könnten in den Besitz des Raketenabwehrsystems kommen und es zur Vernichtung von zivilen Flugzeugen einsetzen. Der Raketenkomplex soll jedoch für die Vereinigten Staaten nur von geringer Bedeutung sein, da sich das US-Militär bereits in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingehend damit befasst habe, behauptet „The Times“.
Das Fachportal „The Drive“ hingegen mutmaßte, das ausgeflogene System Panzir-S1 könnte der amerikanischen Seite nützliche Informationen über die aktuellen industriellen Möglichkeiten Russlands liefern. Ein weiteres Einsatzfeld wären dann Militärübungen mit dem Einsatz gegnerischer Kriegstechnik.
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