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Singen gegen Atemnot nach Covid-Erkrankung: Londoner Opernhaus hilft bei der Langzeit-Therapie

CC BY-SA 4.0 / User: Colin / Wikimedia CommonsEnglish National Opera in London (Archivbild)
English National Opera in London (Archivbild) - SNA, 1920, 28.01.2021
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Wenn sich jemand mit der richtigen Atmung auskennt, dann sind es Opernsänger. Diesen Umstand macht man sich nun in Großbritannien zunutze, um Patienten, die sich von einer Covid-19-Infektion erholen und respiratorische Probleme haben, zu unterstützen.
Nach einer sechswöchigen Pilotphase, bei der über 1000 Patienten erreicht wurden, hat die English National Opera am Donnerstag mitgeteilt, das ENO Breathe Programm ab jetzt landesweit anzubieten.
„Das Programm vereint musikalisches und medizinisches Fachwissen, um dem zunehmenden Bedarf an Unterstützung für Menschen mit lang andauernden Covid-Symptomen zu begegnen“, heißt es in der Pressemitteilung des Opernhauses.
In wöchentlichen Online-Kursen werden den Teilnehmern verschiedene Atemtechniken nähergebracht, wie sie von professionellen Sängern eingesetzt werden. Auch gesungen wird dabei, und zwar traditionelle Schlaflieder. Diese seien über kulturelle Grenzen hinweg zugänglich und trügen einen beruhigenden Charakter, so das Opernhaus.
Bei den Patienten aus der Erprobungsphase scheint das ungewöhnliche Programm Wirkung gezeigt zu haben. So hätten die Teilnehmer bei der späteren Evaluation angegeben, definitiv eine Verbesserung der Symptome sowie einen höheren Grad an psychischem Wohlbefinden verspürt zu haben.
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Der Erfolg von ENO Breathe in der Erprobungsphase habe ganz klar gezeigt, wie Atmen durch Singen denjenigen Patienten helfen könne, die unter Atemnot litten, betonte Kultur-Ministerin Caroline Dinenage. „Andauernde Atemnot schwächt und kann beängstigend sein. Wir hoffen, dass dieses Programm die Menschen dabei unterstützt, ihre Symptome zu verbessern und zu lindern“, so NHS-Expertin Dr. Sarah Elkin.
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