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„Heißer“ globaler Konflikt würde das Ende der Zivilisation bedeuten – Putin beim WEF in Davos

© SNA / Michail Klimentjew / Zur BilddatenbankDer russische Präsident Wladimir Putin tritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf
Der russische Präsident Wladimir Putin tritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf  - SNA, 1920, 27.01.2021
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat vor der Abschwächung des globalen Sicherheitssystems gewarnt und sich trotzdem zuversichtlich gezeigt, dass ein „heißer“ globaler Konflikt derzeit unmöglich wäre.
Bei seiner Online-Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos (WEF) verwies der russische Staatschef auf die Rückschritte im globalen Sicherheitssystem:
„Die internationalen Institutionen werden schwächer, regionale Konflikte mehren sich, das globale Sicherheitssystem verfällt“, sagte er und warnte vor Problemen, die aus seiner Sicht bereits in der Geschichte aufgetreten waren:

Die Widersprüche sind sozusagen in einer Spirale verdreht. Die Unfähigkeit und der Unwille, derartige Probleme grundsätzlich zu lösen, hatten, wie bekannt, im 20. Jahrhundert die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs ins Leben gerufen“, äußerte Putin und zeigte sich zuversichtlich, dass ein derartiger Konflikt derzeit unmöglich wäre:

„Natürlich ist nun ein solcher globaler, „heißer“ Konflikt, so hoffe ich, prinzipiell unmöglich. Das hoffe ich sehr. Denn er würde das Ende der Zivilisation bedeuten“, fuhr er fort.
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Die Verlängerung des New-START-Vertrages zwischen Moskau und Washington um weitere fünf Jahre sei ein Schritt in die richtige Richtung, betonte der russische Präsident in diesem Zusammenhang:

Klaus (Schwab, WEF-Gründer – Anm. d. Red.) hat gerade mein gestriges Gespräch mit dem US-Präsidenten und die Verlängerung des New-START-Vertrages erwähnt. Dies ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung“, äußerte er.

Am Dienstag hatten der russische Präsident, Wladimir Putin, und sein neuer US-Amtskollege, Joe Biden, in ihrem ersten Telefonat die Verlängerung des New-START-Vertrags vereinbart, der am 5. Februar auslaufen soll. Entsprechende diplomatische Noten seien am Dienstag ausgetauscht worden, teilte der Kreml-Pressedienst mit. Nach Angaben des Weißen Hauses ordneten die beiden Staatschefs ihre Administrationen an, dringende Bemühungen zu unternehmen, um den Vertrag bis zum 5. Februar tatsächlich zu verlängern.
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Der russische Präsident unterbreitete einen Gesetzentwurf zur Ratifizierung des Abkommens über die Verlängerung des New-START-Vertrags um weitere fünf Jahre in der Staatsduma (russisches Unterhaus). Am Mittwoch wurde das Abkommen von den beiden Kammern des russischen Parlaments genehmigt und ratifiziert.
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