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Weitere Protestaktionen in den Niederlanden – erneute Festnahmen

© REUTERS / EVA PLEVIERPolizei in Amsterdam setzt Wasserwerfer ein, um Teilnehmer der Proteste gegen Corona-Einschränkungen auseinander zu treiben
Polizei in Amsterdam setzt Wasserwerfer ein, um Teilnehmer der Proteste gegen Corona-Einschränkungen auseinander zu treiben  - SNA, 1920, 27.01.2021
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In den niederländischen Städten hat es am Dienstag erneut Protestaktionen gegeben. Jene, die bereits den vierten Tag in Folge andauern, verliefen lokalen Medien zufolge relativ ruhig.
In Rotterdam sollen 33 Personen festgenommen worden sein, vor allem wegen illegaler Versammlung und weil die Teilnehmer keine Personalausweise bei sich hatten. In einem Bezirk von Amsterdam konnte die Polizei eine Gruppe Jugendlicher zerstreuen, die Feuerwerke zündeten.
In anderen Städten sollen Jugendliche sofort nach entsprechenden Polizeibefehlen weggegangen sein.

„Wir kontrollieren die Situation, reden mit den Menschen (…) Es gab keinen Grund für den Einsatz der Bereitschaftspolizei und anderer Kräfte, die Situation hat sich von der gestrigen unterschieden“, so der Polizeichef Willem Woelders am Dienstagabend.

Unruhen in den Niederlanden

Am Samstag und Sonntag hatten in vielen niederländischen Städten Massenprotestaktionen stattgefunden. Während der Ausschreitungen vom Sonntag sollen 250 bis 300 Menschen festgenommen worden sein. Auch am Montag kam es zu Protestaktionen. Gemeldet wurden dabei mindestens 70 Festnahmen.
Randalierer haben ein Corona-Testzentrum in der niederländischen Stadt Urk angezündet - SNA, 1920, 25.01.2021
Krawalle in den Niederlanden: Protestler zünden Corona-Testzentrum an
Am Samstagabend war in den Niederlanden landesweit eine Ausgangssperre in Kraft getreten. Die Bürger müssen von 21:00 bis 04:30 Uhr in ihren Wohnungen bleiben. Verstöße werden mit Geldbußen von 95 Euro geahndet.
Zuvor hatte das Parlament den Mitte Dezember verhängten Lockdown bis zum 9. Februar verlängert.
Im ganzen Land sind die Geschäfte geschlossen, mit Ausnahme derer, die Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs verkaufen. Ebenfalls geschlossen sind Restaurants und Cafés, Museen und Theater, Vergnügungsparks und Zoos, Casinos und Saunen, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Friseur-, Schönheits- und Tattoo-Salons. Alle Bildungseinrichtungen mussten ab dem 16. Dezember auf Distance-Learning umstellen.
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