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Nachtnews: FDP warnt Bundesregierung vor Reisebeschränkungen, Überwiegend ruhig in den Niederlanden

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 27.01.2021
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Mehrheit der Republikaner im Senat gegen Trump-Impeachment; FDP warnt Bundesregierung vor drastischen Reisebeschränkungen; Überwiegend ruhig in den Niederlanden; CSU setzt Bundesregierung beim Vakzinieren unter Druck; US-Regierung will bis Sommer genug Impfstoff haben; Alkohol öfter zur Beruhigung eingesetzt als noch 2018
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Mehrheit der Republikaner im Senat gegen Trump-Impeachment

Vor dem Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump im Senat wird eine Verurteilung und eine Ämtersperre für den früheren US-Präsidenten immer unwahrscheinlicher. 45 der 50 Republikaner im Senat unterstützten einen Antrag ihres Parteikollegen Rand Paul, der das Verfahren verfassungswidrig nannte und dessen Fortgang stoppen wollte. Nur fünf Republikaner stimmten mit den 50 Demokraten. Damit wurde Pauls Ansinnen mehrheitlich abgelehnt. Eine Zweidrittelmehrheit für eine Verurteilung Trumps, die Voraussetzung für die von den Demokraten angestrebte Ämtersperre wäre, erscheint vor diesem Hintergrund aber kaum realistisch. Das Verfahren im Senat soll in der zweiten Februarwoche beginnen.

FDP warnt Bundesregierung vor drastischen Reisebeschränkungen

Die FDP hat die Bundesregierung vor einer drastischen Einschränkung des Reiseverkehrs im Kampf gegen das Coronavirus gewarnt. In der aktuellen Situation helfen keine Flug- oder Reiseverbote, zumal sowieso jeder einen Test durchlaufen müsse, sondern deutlich schnelleres Impfen. Das sagte FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich gestern für schärfere Regeln bei Urlaubsreisen ausgesprochen. In einer Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion brachte sie nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP auch „bestimmte Vorkehrungen an den Grenzen“ ins Spiel.
Bundeskanzlerin Angele Merkel beim Anproben einer FFP-2-Maske - SNA, 1920, 26.01.2021
„Wir müssen noch strenger werden“: Merkel gegen mögliche Lockerungen – Blatt

Überwiegend ruhig in den Niederlanden

Nach den Ausschreitungen der vergangenen Tage ist es in den Niederlanden in der vierten Nacht der Ausgangssperre weitestgehend ruhig geblieben. Ein massives Polizeiaufgebot überwachte in der Nacht in mehreren Städten, unter anderen in Amsterdam, Rotterdam und Den Haag, die Einhaltung der Ausgangssperre. Diese gilt zwischen 21 Uhr und 04.30 Uhr. Nur vereinzelt kam es erneut zu Randale, die aber bei weitem nicht so heftig war wie an den Vortagen.

CSU setzt Bundesregierung beim Impfen unter Druck

Die Bundesregierung gerät angesichts der schleppend angelaufenen Impfungen gegen das Coronavirus und die Gefahr durch Virusmutationen zunehmend unter Handlungsdruck. Insbesondere auch die bayerische CSU mahnte zu mehr Tempo beim Impfen. Auch die Bundesärztekammer macht Druck. Präsident Klaus Reinhardt sagte der „Rheinischen Post“, vor allem die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen und auch die Beschäftigten in Kliniken und Pflegeeinrichtungen müssten geimpft sein, bevor sich die hochansteckende Virusvariante aus Großbritannien weiter in Deutschland ausbreite. Da zähle buchstäblich jeder Tag.

US-Regierung will bis Sommer genug Impfstoff haben

US-Präsident Joe Biden will 200 Millionen weitere Impfdosen einkaufen. So soll sichergestellt werden, dass die meisten Amerikaner bis zum Sommer geimpft werden können. Konkret kündigte Biden an, dass seine Regierung je 100 Millionen Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontech und von Moderna kaufen werde. Mit der Lieferung sei bis zum Sommer zu rechnen. Insgesamt dürften die USA dann über 600 Millionen Dosen verfügen. Verabreicht werden müssen je zwei Dosen. In den Vereinigten Staaten leben etwa 331 Millionen Menschen. Pfizer ist nach Angaben einer Unternehmenssprecherin zuversichtlich, die Dosen in dem von Biden genannten Zeitraum liefern zu können. Moderna lehnte eine Stellungnahme ab.
Biontech/Pfizer-Impfstoff - SNA, 1920, 22.01.2021
Pfizer in Erklärungsnot: EU will Erläuterung zu Lieferengpässen bei Impfstoff

Alkohol öfter zur Beruhigung eingesetzt als noch 2018

Ob es an der Corona-Krise liegt, ist unklar. Aktuell trinken einer neuen Umfrage zufolge mehr Erwachsene häufiger zur Beruhigung Alkohol als noch vor gut zwei Jahren. Dies geht aus zwei repräsentativen YouGov-Umfragen von Januar 2021 und September 2018 hervor. Unter Befragten, die Alkohol trinken oder getrunken haben, sagen aktuell 19 Prozent, dies zu tun oder getan zu haben, um sich zu beruhigen. 2018 machten nur 15 Prozent diese Angabe. Alkohol zu trinken, um sich besser zu fühlen, beispielsweise bei Liebeskummer oder Traurigkeit, sagen aktuell 15 Prozent, fünf Prozentpunkte mehr als 2018. Damals meinten jedoch mehr Menschen als heute, den Geschmack zu mögen, 36 Prozent gegenüber 33 Prozent 2021. Aktuell geben sechs Prozent an, täglich Alkohol zu konsumieren, genauso viele wie 2018. 19 Prozent gaben zu, mehrmals pro Woche Alkohol zu konsumieren, 2018 waren es 20 Prozent. Mehrmals im Monat zu trinken, gaben aktuell 20 Prozent an, 2018 waren es 23 Prozent.
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