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Weltpremiere „außergewöhnlicher Entdeckung“: Mozartwoche startet mit unbekanntem Mozart-Werk

Mozart-Porträt - SNA, 1920, 27.01.2021
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Mit #Mozartlebt startet in Salzburg die Mozartwoche: Coronabedingt mit einem gekürzten Programm, aber zehn hochkarätigen Konzerten in digitaler Form. Zu den Höhepunkten des Festivals unter der Leitung von Rolando Villazón zählt die Uraufführung eines bislang unbekannten Mozart-Stücks. „94 Sekunden neuer Mozart“ gilt als außergewöhnliche Entdeckung.
Das bedeutendste Mozart-Festival der Welt und Rolando Villazón feiern mit einem kompakten Programm und hochkarätigen Künstlern Wolfgang Amadeus Mozarts 265. Geburtstag. Die Mozartwoche wird vom 27. bis 31. Januar exklusiv im deutschsprachigen Raum auf der Klassikplattform fidelio gestreamt, zudem werden ausgewählte Produktionen im Fernsehen oder im Radio sowie über weitere Online-Portale wie mezzotv oder medicitv weltweit ausgestrahlt.
Das kompakte Programm „atme“ den Geist des ursprünglich ausgegebenen Festival-Mottos und mache Mozart als „Musico drammatico“ spürbar in den aufgeführten Werken in Moll, den Arien und Liedern, die von großen Emotionen, von Liebe und Leidenschaft erzählen, so Festivalleiter Villazón.
Zu den Höhepunkten der digitalen Mozartwoche 2021 zählt die Präsentation eines bislang unbekannten Mozart-Stücks. „94 Sekunden neuer Mozart“ sei eine außergewöhnliche Entdeckung: Das Allegro in D-Dur KV 626b/16 wird von Pianist Seong-Jin Cho uraufgeführt, die Weltpremiere soll ab Mittwoch 18 Uhr auf fidelio, und ab 19Uhr soll es dann auf Youtube zu sehen sein.
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„Reines Glück“

Das Mozart-Autograph – ein eigenhändig niedergeschriebenes Klavierstück - hat die Stiftung Mozarteum noch vor der Corona-Krise aus Privatbesitz erworben, es habe sich seit 1920 im Besitz einer niederländisch-französischen Ingenieurfamilie befunden und es sei „reines Glück“ gewesen, dass es der Stiftung direkt angeboten wurde, so Musikwissenschaftler Ulrich Leisinger im Programm. Ein vergleichbares, einseitig beschriebenes Kompositionsblatt, was zuvor 2012 in einer Auktion versteigert wurde, brachte über 400.000 Britische Pfund (über 450.000 Euro).
Bei dem Klavierstück, das nun am Mittwoch zum uraufgeführt wird, handelt es sich um ein Werk, das Mozart höchstwahrscheinlich im Alter von 17 Jahren Anfang 1773 am Ende seiner dritten Italienreise oder unmittelbar nach der Rückkehr nach Salzburg aufgeschrieben hat.
Im Rahmen des Festivals setzt Daniel Barenboim seinen Zyklus der großen Klavierkonzerte und späten Symphonien mit den Wiener Philharmonikern fort. Es erklingen unter anderem die Prager Symphonie KV 504 und das c-Moll Klavierkonzert KV 491. An der Seite des Dirigenten und Klaviervirtuosen Barenboim ist die Mezzo-Sopranistin Cecilia Bartoli, mit der großen Pianistin Martha Argerich spielt er am kommenden Sonntag ein Konzert zu vier Händen.
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