Welpen über die Pfote gefahren: Autofahrer in Bayern muss 20.000 Euro zahlen

CC0 / Pixabay / Welpe (Symbolbild)
Welpe (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.01.2021
Ein Autofahrer war im Jahr 2017 einem angeleinten Hundewelpen über die Pfote gefahren und muss nun rund 20.000 Euro Schadenersatz an den Hundebesitzer zahlen. Das hat das Landgericht München I in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil entschieden.
Der Fahrer war dem kleinen, damals erst knapp vier Monate alten Hund, einem Rhodesian Ridgeback-Rüden, nach Gerichtsangaben in einem Gewerbepark über die linke Vorderpfote gefahren, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Er war dabei mit mindestens 20 statt der auf dem Gelände erlaubten 10 Stundenkilometern unterwegs. Das Tier, das bei dem Unfall angeleint war, brauchte danach eine teure physiotherapeutische Behandlung, die ein Gutachter vor Gericht als gerechtfertigt beurteilte.
Eine Mitschuld des Hundehalters sah das Gericht nicht, das Urteil vom September 2020 ist rechtskräftig, wie eine Sprecherin mitteilte.
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