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UN-Generalsekretär: Schlimmste Wirtschaftskrise seit 100 Jahren

© SNA / Wladimir AstapkowitschAntonio Guterres
Antonio Guterres  - SNA, 1920, 26.01.2021
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Die Corona-Pandemie hat die Welt in eine Wirtschaftskrise gestürzt, die nach Einschätzung von UN-Generalsekretär António Guterres so schlimm ist wie seit einhundert Jahren nicht mehr. Um die Herausforderungen zu stemmen, müssten Regierungen, internationale Organisationen und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten.
Wenn es ein Wort gebe, das die heutige Welt beschreibe, dann sei es „Fragilität“ – das werde an den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie deutlich, äußerte der UN-Generalsekretär auf der virtuellen Tagung „Davos Agenda“ des Weltwirtschaftsforums.
„Mehr als zwei Millionen Menschen sind gestorben, und wir befinden uns in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit fast einem Jahrhundert.“
Die Pandemie habe die Ungleichheit zwischen Menschen und Ländern, die Fragilität in der Klima- und Biodiversitätskrise stark hervortreten lassen. Frauen seien besonders stark vom Verlust der Arbeit und zusätzlichen Belastungen durch die Pflege betroffen. „Wir führen Krieg gegen die Natur und zerstören unser Lebenserhaltungssystem, und die Natur schlägt zurück.“
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Die Welt teile sich in zwei Teile um die beiden größten Volkswirtschaften mit ihren dominanten Währungen, Handels- und Finanzregeln, kritisierte Guterres. Doch das Jahr 2021 biete die einmalige Gelegenheit, „diese Fragilitäten anzugehen“ und einen nachhaltigen Weg einzuschlagen.
Um all diesen Bedrohungen und Hindernissen entgegenzutreten, seien Dialog und Zusammenarbeit erforderlich, so der UN-Generalsekretär.
Regierungen, internationale Organisationen, der Privatsektor und die Zivilgesellschaft sowie Städte müssten zusammenarbeiten. Die Welt brauche einen „neuen Gesellschaftsvertrag“ zwischen Regierungen, Menschen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, um Chancengleichheit für alle zu schaffen und die Rechte und Freiheiten aller zu respektieren, betonte Guterres.
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