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Polizeieinsatz gegen Cosa Nostra auf Sizilien: 16 Verdächtigte festgenommen

© FILIPPO MONTEFORTEPolizeiauto in Italien
Polizeiauto in Italien - SNA, 1920, 26.01.2021
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Ermittler der italienischen Polizei haben der sizilianischen Mafia in Palermo einen Schlag versetzt: 16 mutmaßliche Mitglieder der Cosa Nostra sind festgenommen worden.
Den Verdächtigten wird unter anderem versuchter Mord, Erpressung, illegaler Waffenbesitz und die Bildung einer Mafia-Vereinigung zur Last gelegt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf die Carabinieri berichtet. Bei ihren Ermittlungen deckten die Beamten das Netzwerk der lokalen Mafia-Familie in Tommaso Natale, einem Ortsteil in der Provinz von Palermo, auf.
Demnach hatten die Mafiosi Firmen vor Ort erpresst und bei denjenigen, die sich widersetzen wollten, mitunter Brände gelegt. Die Kriminellen versuchten auch, sich die Corona-Krise zunutze zu machen. Mit der Verteilung von Lebensmitteln für bedürftige Familien wollte sich die Cosa Nostra vor allem während des Lockdowns im vergangenen Jahr bei den Menschen in ihrem Einflussgebiet beliebt machen. Mit bewaffneten Raubüberfällen etwa auf Tankstellen wollten die Mafiosi dem Bericht der Polizei zufolge zusätzlich an Geld kommen.
Glücksspiel, Symbolbild  - SNA, 1920, 23.01.2021
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Innenministerin Luciana Lamorgese lobte den Einsatz der Ermittler in einer Mitteilung als einen „weiteren harten Schlag gegen die Cosa Nostra und ihre erpresserischen Aktivitäten“. Die Organisation habe die Situation der Familien und Unternehmen während der Corona-Krise ausgenutzt, um die Macht der Mafia auszubauen.
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