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Russland beteiligt sich nicht an geplanter US-Raumstation am Mond

© NASA . FlickrKonzeptbild der Raumstation im Rahmen des Projekts Lunar Gateway
Konzeptbild der Raumstation im Rahmen des Projekts Lunar Gateway - SNA, 1920, 25.01.2021
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Russland ist nicht daran interessiert, sich an dem Projekt zur Schaffung der Mond-Raumstation Lunar Gateway zu beteiligen, da dessen Teilnehmer laut dem Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, nicht gleichberechtigt sind.
Rogosin zufolge hat sich Roskosmos wiederholt bereit erklärt, sich dem Programm anzuschließen, wenn die Arbeit an dem Projekt nach dem Vorbild der Internationalen Raumstation geplant wäre.
„Was die Nasa jetzt auf dem Mond zu machen versucht, ist ein amerikanisches Projekt mit begrenzter Beteiligung externer Partner. Wir sind daran nicht interessiert“, schrieb Rogosin auf seinem Kanal in dem Telegram-Messenger.
Rogosin merkte auch an, dass Russland sein eigenes Programm zur Erforschung des Mondes habe. Konsultationen mit internationalen Partnern, vor allem mit China, über die Schaffung einer wissenschaftlichen Basis auf dem Mond seien bereits im Gange.
Er erinnerte auch an den Vorschlag an die USA, eines der Gateway-Module für ein mögliches Andocken des bemannten Raumfahrzeugs Eagle anzupassen.
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„Dieser Vorschlag wird von der Notwendigkeit diktiert, komplexe Verkehrssysteme im Weltraum zu duplizieren. Ich hoffe, dass unser Vorschlag ausgehend von der Vernunft geprüft und unterstützt wird“, fügte der Roskosmos-Chef hinzu.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will mit der Station Lunar Gateway einen Außenposten einrichten, der um den Mond kreisen soll. Von dort aus sollen unter anderem Expeditionen zum Mond selbst, aber auch in Richtung Mars starten können. Ein Partner für das Projekt ist die europäische Raumfahrtbehörde Esa. Sie hatte im Herbst mit der Nasa einen Vertrag über die Lieferung von Modulen für den Aufbau der Station abgeschlossen.
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