Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Puerto Rico verkündet Notstand wegen Gewalt gegen Frauen

© AFP 2020 / RICARDO ARDUENGOAktivistinnen protestieren für Frauenrechte in San Juan
Aktivistinnen protestieren für Frauenrechte in San Juan  - SNA, 1920, 25.01.2021
Abonnieren
Die Regierung von Puerto Rico hat wegen der von Menschenrechtsaktivisten angeprangerten Gewalt gegen Frauen einen Notstand ausgerufen.
„Zu lange haben schutzbedürftige Opfer unter den Folgen von systematischem Machismo, Ungleichheit, Diskriminierung, mangelnder Bildung, mangelnder Orientierungshilfe und vor allem fehlendem Handeln gelitten“, hieß es in einer Mitteilung des Gouverneurs Pedro Pierluisi vom Sonntag.
Die Notstandserklärung ermögliche es, mehr Mittel zur Bekämpfung geschlechtsbezogener Gewalt einzusetzen und einen Sonderbeauftragten zu ernennen. Pierluisi kündigte auch Programme zur Eingliederung von Frauen in den Arbeitsmarkt an.
In dem karibischen US-Außengebiet mit gut drei Millionen Einwohnern registrierte die Organisation Observatorium für Geschlechtergleichheit (OEG) im vergangenen Jahr 60 Femizide – Morde an Frauen wegen ihres Geschlechts – und sechs Morde an Transgender-Menschen. Aktivisten wie der puerto-ricanische Popstar Ricky Martin hatten seit Monaten eine Notstandserklärung gefordert. Dies war in den vergangenen Jahren bereits in Mexiko-Stadt und zahlreichen anderen Städten des Landes geschehen.
Pierluisi war bei den US-Wahlen am 3. November gewählt worden und hatte den neuen US-Präsidenten Joe Biden im Wahlkampf unterstützt. Der 61-Jährige trat das Amt des Regierungschefs von Puerto Rico am 2. Januar an.
Saudische Aktivistin Loujain al-Hathloul (Archivbild) - SNA, 1920, 14.01.2021
Die tapferen Frauen in Saudi-Arabien
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала