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Ostbeauftragter der Bundesregierung: Hohe Corona-Zahlen in AfD-Hochburgen kein Zufall

CC BY-SA 3.0 / Olaf Kosinsky (kosinsky.eu) / Wikimedia CommonsMarco Wanderwitz im deutschen Bundestag (Archivbild)
Marco Wanderwitz im deutschen Bundestag (Archivbild) - SNA, 1920, 25.01.2021
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Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, geht davon aus, dass die hohen Zahlen in den Hochburgen der AfD kein Zufall sind. Das sagte er gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Er betonte, dass in einer Pandemie natürlich viele Faktoren eine Rolle spielen würden. Dazu zähle nicht zuletzt die Haltung der Leute in einer Region zu Abstandsregeln und Maskenpflicht.

„Wer die Infektionsschutzmaßnahmen ablehnt, wie viele AfD-Anhänger, Reichsbürger und Esoteriker es tun, hilft am Ende bei der Ausbreitung des Virus“, sagte Wanderwitz.

AfD (Symbolbild)  - SNA, 1920, 19.01.2021
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Ferner erklärte er, dass das Phänomen inzwischen eine Dimension habe, die über das Parteipolitische hinausgehe. In einigen Regionen der früheren DDR steige die Realitätsverweigerung. Wanderwitz machte dabei einen Vergleich mit der Situation um die Trump-Wähler im Jahr 2016 in den USA. Viele schöben Komplexes und Unwillkommenes einfach beiseite, igelten sich ein – und seien dann keinem Argument mehr zugänglich, hieß es.
Wanderwitz hatte sich bereits Mitte Dezember zu dem Thema geäußert: „Natürlich bekommt man nicht Corona, wenn man AfD wählt. Aber diese Partei leugnet Corona und fordert dazu auf, die Hygieneregeln nicht zu beachten.“ Außerdem sagte er, dass es dort, wo viele Anhänger der AfD lebten, zu einer verstärkten Ansteckung komme.
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