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Nord Stream 2: Schiff „Fortuna“ nimmt Arbeit in dänischen Gewässern auf

© SNA / Dmitri Leltschuk  / Zur BilddatenbankVerlegerschiff "Fortuna"
Verlegerschiff Fortuna - SNA, 1920, 25.01.2021
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Das Rohrleger-Schiff „Fortuna“, das die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 verlegt, hat die Arbeiten in dänischen Gewässern wiederaufgenommen. Das teilte laut russischen Medien das Unternehmen Nord Stream 2 mit.
Das Schiff habe im Baukorridor in den Gewässern Dänemarks mit den Arbeiten zur Wiederaufnahme des Baus der Gaspipeline Nord Stream 2 begonnen. Die Arbeiten erfolgen demnach „in Übereinstimmung mit den erhaltenen Genehmigungen“.
Seit 22. Januar befindet sich die „Fortuna“ südlich der dänischen Insel Bornholm.
Ende Dezember hatte die dänische Energieagentur (DEA) mitgeteilt, dass die Arbeiten zur Fertigstellung von Nord Stream 2 am 15. Januar wiederaufgenommen würden.

Nord Stream 2

Das Projekt Nord Stream 2 umfasst den Bau von zwei Strängen einer Gaspipeline mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr von der russischen Küste durch die Ostsee bis nach Deutschland. Die Pipeline verläuft in den Territorialgewässern von Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland und kostet rund zehn Milliarden Euro.
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Im Dezember 2020 hatte die Nord Stream 2 AG mit dem Verlegeschiff „Fortuna“ den Abschnitt in Deutschland fertiggestellt. Damit ist die Ostsee-Gaspipeline zu 94 Prozent fertig, doch auf den letzten Kilometern stockt es nach wie vor. Am 15. Januar trat eine Genehmigung der dänischen Schifffahrtsbehörde in Kraft, die die Verlegung zweier Stränge der Pipeline ab der Südspitze der Insel Bornholm bis zur Grenze der dänischen und deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone ermöglicht.
Die USA, die verflüssigtes Erdgas auf den europäischen Markt bringen wollen, treten gegen den Bau der Gaspipeline auf. Washington hatte im Dezember 2019 Sanktionen gegen das Nord-Stream-2-Projekt verhängt und von den Partnerunternehmen einen unverzüglichen Arbeitsstopp gefordert.
Washington hatte am 19. Januar Einschränkungen gegen das russische Rohrlegeschiff „Fortuna“ sowie gegen seinen Eigner – die Firma KBT-Rus – verhängt.
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