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Leben im Orbit eines Zwergplaneten: Forscher schlägt Mega-Satelliten bei Ceres vor

© NASA . JPL-CaltechForschungssonde Dawn vor dem Ceres (Illustration)
Forschungssonde Dawn vor dem Ceres (Illustration) - SNA, 1920, 25.01.2021
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Mars besiedeln ist oldschool. Ein Mega-Satellit um den Zwergplaneten Ceres könnte das große neue Ding sein. Abgesehen davon, dass das erfrischend neu klingt, hätte eine solche Konstruktion um Ceres einen entscheidenden Vorteil: Wichtige Ressourcen im Überfluss und eine künstliche Gravitation, die wir gewöhnt sind.
Dass Elon Musk auf den Mars will, hat mittlerweile jeder verstanden. Dass die internationale Gemeinschaft ein Rennen um die erste Mondbasis veranstaltet, ist auch kaum zu übersehen. Aber sind das wirklich die aussichtsvollsten Kandidaten da draußen für eine Besiedlung durch den Menschen?
Eine Alternative bei der Besiedlung des Weltalls wäre eine gigantische Raumstation, die im Orbit eines Himmelkörpers kreist, wie viele Forscher finden und wovon unter anderem die erste Weltraumnation „Asgardia“ träumt. Aber auch hier müssten die Bewohner vor kosmischer Strahlung geschützt werden. Einen unerwarteten Ort hat nun der finnische Physiker Pekka Janhunen für eine solche Konstruktion vorgeschlagen, wie phys.org berichtet: Um den Zwergplaneten Ceres mit seinen unter 1000 Kilometern Durchmesser könnte die Menschheit sich ansiedeln.
Das Versorgen könnte die Ceres-Menschheit sich vom Zwergplaneten herausholen, denn dieser verfügt über massig Stickstoff, Wasser und Kohlenstoffdioxid. Die Beförderung könnte nach Janhunens Sicht über einen „Weltraumaufzug“ funktionieren, da der Abstand zwischen Ceres und seinem technischen Satelliten sehr gering wäre.
Ufo (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.12.2020
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Die Vision des Finnen für den Satelliten: eine tellerförmige Struktur von etwa anderthalb Kilometern Länge, in der tausende miteinander verbundene Zylinder Platz finden. In diesen sollen Menschen wohnen, aber sie sollen auch für landwirtschaftliche oder Erholungszwecke genutzt werden. Mit Riesenspiegeln soll außerdem Sonnenenergie nutzbar gemacht werden. Anziehungskraft könnte durch ausreichend schnelle Drehung der Tellerstruktur erreicht werden.
Mit einer Bevölkerung von 50.000 Menschen kann die Weltallsiedlung aus seiner Pekkas starten. Die Module müssten nicht alle von der Erde zum Zwergplaneten transportiert werden, das meiste ließe sich vor Ort produzieren. Das Medium Space.com findet: Obgleich die Distanz zu Ceres vergleichbar mit der zum Mars ist, bietet der Zwergplanet in der Tat einen entscheidenden Vorteil, was die „Versorgungssicherheit“ mit verschiedenen Elementen betrifft. Ob Musk diese Überlegung mit in seine Pläne einfließen lässt?
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