Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde
 - SNA, 1920
Österreich
Aktuelle Nachrichten aus Österreich

Was, wenn Godzilla Wien heimsucht? Atombomben-Clip der Behörden inspiriert Parodie – Video

Abonnieren
Die österreichischen YouTuber von „Team Turbo“ haben am Sonntag ein Video veröffentlicht, das die Folgen eines imaginären Angriffs des Filmmonsters Godzilla auf Wien schildert.
Der Clip erinnert an ein Videospiel und beginnt mit der Aufschrift „Was passiert, wenn in Wien ein Godzilla mit 1000 kt Amok läuft?“. Ferner wird auch das Auftauchen der Riesenmotte Mothra und des außerirdischen Tentakelgottes Cthulhu nicht ausgeschlossen.
Japanischer Videospieldesigner Shigeru Miyamoto - SNA, 1920, 20.12.2020
Mario-Erfinder Miyamoto gewährt Einblick in Nintendos Themenpark
Bei dem „Team Turbo“-Werk handelt es sich um eine Parodie auf ein Video unter dem Titel „Folgen eines Atombombenabwurfs auf Wien“, das das österreichische Außenministerium am Donnerstag auf YouTube im Zusammenhang mit dem am Freitag in Kraft getretenen Atomwaffenverbotsvertrag veröffentlichte.
Eigentlich sollte der Clip die Aufmerksamkeit auf das Risiko eines nuklearen Zwischenfalls lenken. Die mit dramatischer Musik unterlegten rot gefärbten Bilder Wiens lösten aber eine Kritikwelle aus. Der Bürgermeister der österreichischen Hauptstadt, Michael Ludwig, nannte auf Twitter das Video „indiskutabel“. Es lasse „jegliche Sensibilität vermissen“.
„Jetzt ist nicht die Zeit, mit Atombomben Angst zu schüren, sondern sich um Impfdosen zu kümmern. Die Bundesregierung wäre gut beraten, sich mit aller Kraft der Bewältigung der Corona-Krise anzunehmen.“
Der Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen war 2017 von 122 der 193 UN-Mitgliedstaaten beschlossen worden und ist am 22. Januar völkerrechtlich in Kraft getreten. Mindestens 50 UN-Staaten hatten den Vertrag ratifiziert, weitere 35 Länder befinden sich im Ratifizierungsprozess. Nicht dabei sind allerdings alle Atommächte sowie alle Nato-Staaten, was die volle Wirksamkeit des Vertrags gefährden könnte.
ICAN-Aktivesten protestieren gegen Atomwaffen vor dem Kanzleramt in Berlin, 22. Januar 2021 - SNA, 1920, 22.01.2021
Atomwaffenfreie Welt bisher ein „Lippenbekenntnis“: Experte zu Inkrafttreten von Atomwaffenverbot
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала