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„Ocean Viking“ rettet 374 Flüchtlinge vor Libyen

© AFP 2020 / GIOVANNI ISOLINODas Rettungsschiff "Ocean Viking"
Das Rettungsschiff Ocean Viking - SNA, 1920, 23.01.2021
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Das Flüchtlings-Rettungsschiff „Ocean Viking“ hat 374 Bootsmigranten vor der libyschen Küste aus Seenot gerettet, berichtet dpa unter Verweis auf die Betreiberorganisation SOS Mediterranee am Samstag.
Die Geretteten sollen aus Guinea, Mali, Kamerun, der Elfenbeinküste, dem Sudan und Sierra Leone kommen. Unter ihnen seien 168 Minderjährige, von denen seien 131 unbegleitet, und zwei schwangere Frauen. Wohin die Geretteten jetzt gebracht werden, bleibt unklar. Das Team habe sich an Libyen, Malta und Italien mit der Bitte um Aufnahme gewandt.
„Mit 374 Überlebenden an Bord und einer zunehmend schlechten Wetterlage müssen wir die geretteten Menschen so schnell wie möglich an dem nächstgelegenen sicheren Hafen von Bord bringen, wie es das Seerecht vorschreibt“, sagte Verena Papke, Geschäftsführerin von SOS Mediterranee Deutschland. „Ein solcher sicherer Hafen kann nur ein europäischer sein.“
Bis Freitag soll es mehrere Einsätze gegeben haben, bei denen die Schiffscrew Männer, Frauen und Kinder aus überbesetzten Schlauchbooten aufnahm. Am Mittwoch hatten internationale Medien unter Berufung auf UN-Angaben berichtet, dass mehr als 40 Migranten beim Untergang eines Bootes vor der Küste Libyens ertrunken waren.
In Libyen herrscht seit fast zehn Jahren Bürgerkrieg. Das Land wurde dabei zu einem Transitgebiet für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa. Viele von ihnen wollen über Italien nach Europa einreisen.
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