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Wegen Corona-Mutation: Norwegens Hauptstadt geht in bislang striktesten Lockdown

© SNA / Konstantin Tschalabow / Zur BilddatenbankOslo (Archiv)
Oslo (Archiv) - SNA, 1920, 23.01.2021
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Die Corona-Beschränkungen in der Hauptstadt Oslo und neun angrenzenden Gemeinden sind am Samstag verschärft worden. Laut der Nachrichtenagentur Reuters steht die Maßnahme im Zusammenhang mit dem Ausbruch der in Großbritannien entdeckten, möglicherweise besonders ansteckenden Covid-Variante.
Einkaufszentren und andere nicht dringend notwendige Geschäfte müssten der Agentur zufolge ab Samstagmittag bis mindestens 1. Februar schließen – erstmals seit dem Beginn der Pandemie. Auch Restaurants dürfen nicht öffnen, organisierte Sportveranstaltungen fallen aus, private Haushalte sollen keine Besucher empfangen.
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Die Schulen müssen nun mehr Fernunterricht verwenden. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Tankstationen dürfen geöffnet bleiben. Die Beschränkungen sind nach Reuters-Angaben die strengsten, die in Norwegen je eingeführt wurden.
Bisher wurden im Land dem norwegischen Gesundheitsministerium zufolge 55 Fälle der neuen Virus-Mutation B.1.1.7. festgestellt. Zuvor hatte der deutsche Top-Virologe und Professor der Berliner Charité, Christian Drosten, in einem „Spiegel“-Interview betont: Eine aktuelle Studie aus Oxford zeige, dass diese Variante bis zu 35 Prozent infektiöser als der Wildtyp des Virus sei.
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Nach jüngsten Angaben der US-amerikanischen Johns Hopkins University (JHU) beträgt die Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle mehr als 98,2 Millionen weltweit. Bislang sind 2,1 Millionen Corona-Patienten gestorben.
In Norwegen wurden demnach bisher 60.565 Corona-Infizierte registriert. Insgesamt starben 544 Patienten im skandinavischen Land an der durch das Virus SARS-CoV-2 ausgelösten Lungenerkrankung.
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Zum Stand am Donnerstag bekamen laut Reuters rund 72.000 Einwohner des 5,4-Millionenstaates die erste Dosis des Corona-Impfstoffs. Knapp 1900 Patienten wurden bereits auch mit der zweiten Dosis geimpft.
Am Freitag wurde bekannt, dass Norwegen im Februar von dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca nur 200.000 Vakzin-Dosen bekommt – 18 Prozent der geplanten 1,12 Millionen Dosen.
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