Etwa 100 Menschen ohne Mundschutz: Gottesdienst in Essen von Polizei ausgelöst – Foto

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHDeutsche Polizei im Einsatz (Symbolbild)
Deutsche Polizei im Einsatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.01.2021
In Essen ist es am Donnerstagabend zu einem Polizeieinsatz gekommen, um einen Gottesdienst mit knapp 100 Teilnehmern zu stoppen.
Trotz des verschärften Corona-Lockdowns befanden sich in einem Gebäude 88 Erwachsene und zehn Kinder.
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Die Besucher sollen weder Masken getragen noch den Mindestabstand eingehalten haben.
Der Gottesdienst sei wegen der „massiven Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung sofort beendet worden“, zitiert dpa die Polizei.
„Wir als Polizei können mittlerweise nur noch mit dem Kopf schütteln (…)“, so Thomas Weise von der Polizei Essen.
„Sie gefährden ganz einfach die Gesundheit von uns allen (…)“, fügte er hinzu.
Alle Teilnehmer sollen schließlich aus der Kirche geführt worden sein. Ihre Identitäten seien festgestellt worden. Die Polizei teilte mit, dass die Erwachsenen Anzeigen erhalten hätten und mit Bußgeldern rechnen müssten.
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Viele Medien schrieben dazu, dass es sich bei dem betroffenen Gebäude um die Neuapostolische Kirche gehandelt habe. Später wurde bekannt, dass das Gebäude seit 2016 nicht mehr von der Neuapostolischen Kirche genutzt worden sei. Und schließlich soll es verkauft worden sein. Es gehe offenbar um eine andere Glaubensgemeinschaft.
Die „WAZ“ berichtet, dass laut der Polizei der Großteil der Gottesdienstteilnehmer aus Rumänien stamme und in Gelsenkirchen wohne.
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