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Corona-Pandemie: Deutscher Infektiologe hält auch vierte und fünfte Welle für möglich

© AFP 2020 / ARMANDO BABANICorona-Pandemie (Symbolbild)
Corona-Pandemie (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.01.2021
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Der Infektiologe Clemens Wendtner aus München schließt nicht aus, dass man in der Corona-Pandemie nach der zweiten Welle auch mit einer dritten, vierten und fünften Welle konfrontiert werden könnte. Er räumte zugleich ein, dass diese Wellen flacher als die erste und die zweite Welle verlaufen würden.
„Ich gehe nicht davon aus, dass wir eine riesige dritte Welle bekommen, weil wir relativ früh mit dem Lockdown eingegriffen haben“, sagt der Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing. Er hatte mit seinem Team vor einem Jahr die bundesweit ersten Corona-Patienten behandelt.

„Solange es keine Durchimpfung in der Bevölkerung gibt und solange wir nicht sommerliche Temperaturen draußen haben, sollten wir uns aber an den Gedanken gewöhnen, dass es vielleicht auch eine vierte und fünfte Welle geben kann“, sagte Wendtner gegenüber der dpa weiter.

Es gehe darum, „dass wir von diesen Wellen nicht ganz so viel mitbekommen und sie flach halten. Und das funktioniert, wenn wir uns eher früher als später konsequent dazu entschließen, Einschränkungen zu akzeptieren.“
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Das Wichtigste sei nun, zügig mit dem Impfen voranzukommen. „Wir müssen quasi im Akkord impfen“, sagt der Infektionloge. Ihm zufolge muss zum frühestmöglichen Zeitpunkt ein Großteil der Bevölkerung erreicht werden.
Wendtner sprach sich außerdem dafür aus, bei offenen Fragen und Zweifeln an der Impfung mehr Aufklärung zu geben. Die Impfstoffe hätten alle üblichen Testphasen durchschritten, die Nebenwirkungen seien sehr gering.
Mit Mund-Nasen-Schutz, Abstand und auch Impfung könne jeder dazu beitragen, dass die Pandemie unter Kontrolle komme und einschränkende Maßnahmen gelockert werden könnten, so Wendtner. „Nur gemeinsam können wir es schaffen.“
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