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„Nawalny nicht zum Märtyrer machen“ – Tschechiens Präsident

© SNA / Alexej WitwizkijDer tschechische Präsident Miloš Zeman (Archivbild)
Der tschechische Präsident Miloš Zeman (Archivbild) - SNA, 1920, 21.01.2021
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Es sollte darauf verzichtet werden, Alexej Nawalny zu einem Märtyrer zu machen, sagte der tschechische Präsident Miloš Zeman in einem Zeitungsinterview am Donnerstag.
„Ich denke, es wäre überflüssig, ihn (Alexej Nawalny – Anm. d. Red.) zu einem Märtyrer zu machen“, so das tschechische Staatsoberhaupt in einem Interview mit der Zeitung „Mladá fronta DNES“. Der russische Blogger „soll sich als Kandidat aufstellen lassen, soll um die Gunst der Wähler kämpfen“, sagte Zeman.
Gleichzeitig zog der tschechische Präsident Parallelen zwischen der Verhaftung von Alexej Nawalny und der Sperre von Ex-Präsident Trump bei Twitter: „Jemanden einzuschließen, ist eine Form der Zensur. Einer Zensur des Kandidaten“, so Zeman.
Allerdings hatte das russische Außenministerium zuvor an ausländische Politiker appelliert, bei Stellungnahmen mit Bezug zu Alexej Nawalny das Völkerrecht zu respektieren und sich vordringlich mit den Problemen der eigenen Länder zu befassen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte am Montag, die Erklärungen westlicher Politiker zu diesem Thema stammten wohl ein und derselben Vorlage ab. Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten, betonte, ausländische Stellungnahmen zum Blogger Nawalny seien für den Kreml nicht der Beachtung wert.
Ein russisches Gericht hat Alexej Nawalny am Montag für 30 Tage festsetzen lassen. Der Blogger wurde bei seiner Ankunft aus Berlin in Moskau am Flughafen Scheremetjewo festgenommen, weil die russische Justizvollzugsbehörde ihm vorwirft, mehrfach gegen Bewährungsauflagen verstoßen zu haben. Nawalny war am 29. Dezember 2020 zur russlandweiten Fahndung ausgeschrieben worden. 
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht mit dem Bundestagsabgeordneten Gregor Gysi, April 2015, Symbolfoto.  - SNA, 1920, 19.01.2021
Keine Info selbst für Bundestagsmitglieder: Gysi und Neu verdächtigen Bundesregierung bei Nawalny
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