Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Wissenschaftler der Bundeswehr suchen nach weiteren Corona-Mutationen

© CC0 / PixabayCoronavirus-Abart (Symbolbild)
Coronavirus-Abart (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.01.2021
Abonnieren
Forscher der Bundeswehr nehmen an der Suche nach Corona-Mutationen teil. Dazu äußerte sich ein Verteidigungssprecher gegenüber dpa.
Der Sprecher teilte mit, dass das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München zur Genomsequenzierung beitrage und damit intensiver in die wissenschaftliche und operative Arbeit beim Kampf gegen die Corona-Pandemie eingebunden sei.
Corona-Teststelle im Londoner Flughafen Heathrow - SNA, 1920, 19.01.2021
Dominiert Corona-Mutation aus England bald die USA? – US-Seuchenschutzbehörde warnt
Der Sprecher erläuterte dabei, dass man mittels der Genomsequenzierung Übertragbarkeit, Entwicklung von Krankheitsverläufen, diagnostische Verfahren sowie die Wirksamkeit von Impfstoffen „zeitgerecht“ bewerten könne. Die spezielle Sequenzierung von Coronaviren sei in Deutschland bislang nur in wenigen Laboren möglich.
Ferner sagte er gegenüber der Agentur: „Auch für die Bundeswehr ist es dabei wichtig, die aktuellen und künftig zu erwartenden Mutationen des Virusgenoms insbesondere in den Einsatzgebieten autark zu überwachen und dazu über eigene diagnostische Fähigkeiten zu verfügen.“ Dpa verweist darauf, dass Mutationen die Wirksamkeit von Impfstoffen deutlich verändern könnten.
„Aktuelle und zukünftige Mutationen des Coronavirus machen eine Genomsequenzierung immer bedeutsamer“, so der Sprecher.
Arzt (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.01.2021
Experten warnen Bund und Länder eindringlich vor Corona-Mutationen
Am Montag wurde auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums eine Verordnung publikgemacht, deren Ziel unter anderem ist, die Sequenzierung deutlich zu verstärken. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte:
„Wir wollen einen besseren Überblick über die in Deutschland zirkulierenden Virusvarianten.“
Dem Institut für Mikrobiologie gelang laut dem Verteidigungsministerium am 22. Dezember 2020 einer der ersten Nachweise der neuen Variante B.1.1.7 bei einem aus Großbritannien eingereisten Menschen.
Ende Dezember waren eine Variante des Coronavirus (B.1.1.7) in Großbritannien sowie eine ähnliche (501Y.V2) in Südafrika nachgewiesen worden, die ersten Analysen zufolge ansteckender sein könnten als die bisher kursierenden.
Corona-Lage in Kalifornien  - SNA, 1920, 20.01.2021
Forscher melden neue Corona-Variante in Kalifornien – Medien
Medien berichteten unter anderem, dass im Klinikum im bayerischen Garmisch-Partenkirchen eine bisher nicht bekannte Variante des Corona-Virus entdeckt worden sei. Im US-Bundesstaat Kalifornien soll eine neue Variante des Coronavirus gefunden worden sein, die offenbar eben in dieser Region entstanden sein könnte.

Weniger Neuinfektionen in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag 20.398 neue Corona-Infektionen und 1013 weitere Todesfälle. Das ist ein deutlicher Rückgang in den Infektionszahlen im Vergleich zu den vorigen Tagen.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала