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Nachtnews: Brasilien will Freihandelsabkommen mit USA, Auto rutscht in Neumünster in Fußgänger

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 21.01.2021
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Bundesregierung hofft auf Wiederbelebung der Beziehungen zu USA; Erster Patient stirbt nach zweiter Corona-Infektion; Brasilien will Freihandelsabkommen mit den USA; Corona-Krise reißt Löcher in die Kassen der Kommunen; Auto rutscht in Neumünster in Fußgängergruppe; Drei tote Soldaten nach Militärhubschrauberabsturz in USA
SNA präsentiert in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

Bundesregierung hofft auf Wiederbelebung der Beziehungen zu USA

Nach der Vereidigung von US-Präsident Joe Biden hofft die Bundesregierung auf eine Wiederbelebung der schwer angeschlagenen Beziehungen zu ihrem wichtigsten Bündnispartner außerhalb Europas. Sie freue sich auf ein neues Kapitel deutsch-amerikanischer Freundschaft und Zusammenarbeit, sagte Kanzlerin Angela Merkel laut einer Mitteilung von Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter. Auch Außenminister Heiko Maas zeigte sich erleichtert über den Machtwechsel im Weißen Haus. In den letzten vier Jahren habe man gesehen, was „America first“ bedeutet, nämlich keinerlei Abstimmung und keinerlei Konsultationen, sagte Maas im ZDF.

Erster Patient stirbt nach zweiter Corona-Infektion

In Baden-Württemberg ist ein registrierter Corona-Patient nach einer zweiten Infektion mit dem Virus gestorben. Es ist der erste derartige Fall im Südwesten, der bekannt geworden ist. Es handele sich um einen Mann aus dem Landkreis Freudenstadt, teilte das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mit. Im April 2020 sei erstmals eine Corona-Infektion bei ihm nachgewiesen worden. Ende Dezember 2020 habe sich der Mann erneut angesteckt, was Anfang Januar festgestellt worden sei. Der Patient verstarb im weiteren Verlauf an einer Covid19-Lungenentzündung und Sepsis mit Multiorganversagen. Zuerst hatten WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ darüber berichtet.

Brasilien will Freihandelsabkommen mit den USA

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro wirbt in einem Brief an den neuen US-Präsidenten Biden für ein weitreichendes Freihandelsabkommen mit den USA. Er wolle dabei helfen, die Welthandelsorganisation WTO zu reformieren und „wirtschaftliche Störungen“ zu beseitigen, die sich auf die freien Märkte auswirkten. Bolsonaro war ein enger Verbündeter von Bidens Vorgänger Donald Trump. Wie dieser hatte auch er wochenlang Behauptungen wiederholt, wonach bei der Präsidentenwahl in den USA betrogen wurde. Erst nach 42 Tagen erkannte Bolsonaro Bidens Sieg an.

Corona-Krise reißt Löcher in die Kassen der Kommunen

Viele größere Städte und Gemeinden in Deutschland werden einer Umfrage zufolge noch lange mit den finanziellen Folgen der Corona-Krise zu kämpfen haben. Laut der Kommunenstudie 2020/21 des Beratungsunternehmens EY rechnen sie mit sinkenden Einnahmen und steigenden Schulden. Nicht wenige wollen mit höheren Steuern und Gebühren darauf reagieren. Nur ein knappes Drittel geht beispielsweise davon aus, in diesem Jahr wieder im selben Umfang Gewerbesteuern einnehmen zu können wie vor der Corona-Krise. Fast zwei Drittel der befragten Städte und Gemeinden wollen Steuern und Abgaben erhöhen.

Auto rutscht in Neumünster in Fußgängergruppe

Zwei Menschen sind in Neumünster gestorben, nachdem ein von der Straße abgekommenes Auto in eine Gruppe von Fußgängern gerutscht war. Warum der Fahrer in der Nacht von der Fahrbahn abkam, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Er prallte mit seinem Auto zunächst gegen einen Baum und zwei Betonpoller und rutschte anschließend in die Gruppe, die dort zu Fuß unterwegs war. Ein Mann und eine Frau starben dabei. Eine weitere Frau wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer blieb nach den ersten Erkenntnissen der Polizei unverletzt.

Drei tote Soldaten nach Militärhubschrauberabsturz in USA

Bei dem Absturz eines Hubschraubers der Nationalgarde im US-Bundesstaat New York sind drei Soldaten ums Leben gekommen. Der Helikopter sei während eines Ausbildungseinsatzes auf ein Feld im Ort Mendon gestürzt, teilte die örtliche Polizei mit. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo schrieb auf Twitter, er sei bestürzt über den Absturz. Die Flaggen an allen staatlichen Gebäuden im Bundesstaat sollten heute auf halbmast gesenkt werden.
Polizeiauto (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.01.2021
Militärhubschrauber im US-Bundesstaat New York abgestürzt – Tote gemeldet
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