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Ungarn bekommt Vertragsentwurf für Kauf von „Sputnik V“

© AP Photo / Pavel GolovkinSputnik V (Archivfoto)
Sputnik V (Archivfoto) - SNA, 1920, 20.01.2021
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Ungarn hat einen Vertragsentwurf für den Kauf des russischen Corona-Impfstoffs „Sputnik V“ erhalten. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf Ungarns Außenminister Péter Szijjártó.
Nach der Genehmigung von „Sputnik V“ durch die ungarischen Regulatoren, könne der Vertrag unterschrieben werden, sagte Szijjártó. Für diese Woche sei zudem ein Moskau-Besuch von ihm geplant.
Ende Dezember hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Büro des ungarischen Premierministers mitgeteilt, dass Ungarn auf den Kauf von „Sputnik V“ verzichten würde und den Impfstoff im Rahmen der EU-Bestellung oder das chinesische Vakzin direkt importieren wolle. Solche Berichte bezeichnete der russische Direktinvestitionsfonds (RDIF), der gemeinsam mit dem Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau den russischen Corona-Impfstoff „Sputnik V“ entwickelt hatte, als ein Beispiel von „fake news“.
Anfang Dezember hatte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bekannt gegeben, dass ungarische Forscher die Daten über den russischen Corona-Impfstoff „Sputnik V“ bekommen und sich vergewissert hätten, dass bei der Herstellung des russischen Vakzins moderne Technologien verwendet werden und dass das Mittel „im Einklang mit WHO-Protokollen produziert“ werde.
Exportversion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in Argentinien - SNA, 1920, 20.01.2021
Russland beantragt EU-Zulassung für „Sputnik V“
Sputnik V ist inzwischen in Serbien, Weißrussland, Kasachstan, Bolivien, Argentinien, Guinea, Brasilien, Venezuela, Algerien und Palästina offiziell zugelassen und im Einsatz. Weltweit sind bereits 1,5 Millionen Menschen mit Sputnik V geimpft worden. In mehreren Dutzend Ländern sind Zulassungen beantragt. Mehr als 50 Länder haben bereits „Sputnik V“-Dosen in Russland bestellt.

„Sputnik V“

Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Prävention der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war. Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden.
Die klinischen Tests des Serums gegen Sars-CoV-2 hatten am 7. September in Moskau begonnen. Zwei Tage danach wurden die ersten Probanden geimpft. Insgesamt 40.000 Freiwillige nahmen an der Erprobung teil. 10.000 von ihnen sollen ein Placebo bekommen haben.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs „Sputnik V“ belief sich nach der zweiten Zwischendatenanalyse am 28. Tag nach Verabreichung der ersten Immunisierung an Freiwilligen auf 91,4 Prozent. 42 Tage nach der ersten Dosis des Impfstoffs betrug die Wirksamkeit mehr als 95 Prozent.
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