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„Wir stehen zu Nord Stream 2“: Deutscher Partner Uniper von Fertigstellung der Pipeline überzeugt

© SNA / Alexander Galperin / Zur BilddatenbankLago von Uniper
Lago von Uniper - SNA, 1920, 20.01.2021
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Ein Sprecher des deutschen Finanzinvestors sowie Partners von Gazprom, Uniper, hat sich nach den von der US-Regierung jüngst verhängten Sanktionen gegen Nord Stream 2 zur Zukunft des Projektes geäußert.
„Wir stehen zu Nord Stream 2 und sind nicht von Sanktionen betroffen“, zitiert dpa einen Sprecher des Düsseldorfer Energiekonzerns.
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Der Sprecher betonte, dass das Unternehmen nach wie vor überzeugt sei, „dass die Pipeline zu Ende gebaut wird“.
Ferner hieß es, dass Uniper die Entwicklungen in den Vereinigten Staaten sehr genau beobachte und sich im Austausch mit allen notwendigen Stellen befinde.
„Besondere Hoffnung gibt uns, dass es eine deutlich gewachsene Bereitschaft in den USA gibt, die Argumente der Europäer zu hören.“

Nord Stream 2

Washington hatte zuvor die Einschränkungen gegen das russische Rohrlegeschiff „Fortuna“, das die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 verlegt, sowie gegen seinen Eigner – die Firma „KBT-Rus“ – verhängt.
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Das Projekt umfasst den Bau von zwei Strängen einer Gaspipeline mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr von der russischen Küste durch die Ostsee bis nach Deutschland. Die Pipeline verläuft in den Territorialgewässern von Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland und kostet rund zehn Milliarden Euro.
Die USA, die verflüssigtes Erdgas auf den europäischen Markt bringen wollen, treten gegen den Bau der Gaspipeline auf. Washington hatte im Dezember 2019 Sanktionen gegen das Nord-Stream-2-Projekt verhängt und von den Partnerunternehmen einen unverzüglichen Arbeitsstopp gefordert. Das schweizerische Unternehmen Allseas stellte daraufhin seine Arbeit ein.
Verlegerschiff Fortuna - SNA, 1920, 19.01.2021
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Im Dezember 2020 hatte die Nord Stream 2 AG mit dem Verlegeschiff „Fortuna“ den Abschnitt in Deutschland fertiggestellt. Damit ist die Ostsee-Gaspipeline zu 94 Prozent fertig, doch auf den letzten Kilometern stockt es nach wie vor. Am 15. Januar trat eine Genehmigung der dänischen Schifffahrtsbehörde in Kraft, die die Verlegung zweier Stränge der Pipeline ab der Südspitze der Insel Bornholm bis zur Grenze der dänischen und deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone ermöglicht. Für die Arbeiten wurde ebenso das russische Schiff „Fortuna“ autorisiert. Doch dem Vernehmen nach sind zunächst nur Vorarbeiten geplant. Die Fristen für die Verlegung des letzten Abschnitts in Dänemark bleiben also unklar.
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