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Nachtnews: Söder wirft Pfizer Bevorzugung der USA vor, Sachsen-Anhalt will schärfere Corona Regeln

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 20.01.2021
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Lockdown bis 14. Februar; Sachsen-Anhalt will schärfere Corona Regeln; Söder wirft Pfizer bei Impfstoff Bevorzugung der USA vor; Italiens Regierung gewinnt Vertrauensvotum; Bannon von Trump begnadigt; Lambsdorff für transatlantisches Comeback nach Bidens Amtsantritt
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Lockdown bis 14. Februar

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland wird bis Mitte Februar verlängert. Zugleich beschlossen Bund und Länder zusätzliche Einschränkungen. Die oft genutzten Alltagsmasken aus Stoff reichen künftig vielerorts nicht mehr aus. In Bus und Bahn sowie beim Einkaufen müssen jetzt FFP2-Masken oder OP-Masken getragen werden. Längere und leidenschaftliche Diskussionen gab es zwischen Bund und Ländern über den Umgang mit den Schulen. Man einigte sich schließlich, dass Schulen wie bisher entweder grundsätzlich geschlossen bleiben oder die Präsenzpflicht ausgesetzt wird. Gleiches gilt für Kindertagesstätten.

Sachsen-Anhalt will schärfere Corona Regeln

In Sachsen-Anhalt sollen alle Landkreise schärfere Corona-Regeln erlassen, die weiterhin überdurchschnittlich viele Neuinfektionen haben. Alle Kreise mit mehr als 200 Fällen je 100.000 Einwohner und Woche müssten deutlich ambitionierter handeln, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff nach stundenlangen Beratungen mit seinen Kollegen von Bund und Ländern. Entscheidend sei, dass scharfe Regeln nicht bereits nach leichten Verbesserungen gelockert würden. Die Maßnahmen müssten durchgehalten werden, „auch wenn die Spucke da mal lang wird“. In Sachsen-Anhalt überschreitet derzeit die Hälfte der 14 Kreise und kreisfreien Städte die 200er-Grenze. Dort gelten bereits sehr strenge Regeln wie der Bewegungsradius oder auch Ausgangssperren.

Söder wirft Pfizer bei Impfstoff Bevorzugung der USA vor

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder dringt auf eine größere Produktion von Corona-Impfstoffen in Deutschland, um mehr Versorgungssicherheit zu erhalten. Indirekt warf er dem US-Konzern Pfizer vor, die USA zu bevorzugen. Er glaube aber nicht, dass eine Produktion in Amerika ausfallen würde, sagt er zu der überraschenden Ankündigung von Pfizer, die Produktion in seinem Werk in Belgien vorübergehend zu drosseln. In der Folge werden alle europäischen Staaten in den kommenden Wochen etwas weniger Impfstoff ausgeliefert bekommen. Deshalb seien die Bemühungen, Impfstoffe in Deutschland zu produzieren, besonders wichtig.
Biontech/Pfizer-Impfstoff - SNA, 1920, 17.01.2021
Le Monde: EMA wurde bei Zulassung von Biontech/Pfizer-Impfstoff unter Druck gesetzt

Italiens Regierung gewinnt Vertrauensvotum

Nach dem Auseinanderbrechen der Koalition in Italien und zwei daraufhin gewonnenen Vertrauensabstimmungen im Parlament bleibt Guiseppe Conte weiter im Amt. Er führt nun eine Minderheitsregierung. Rund zwölf Stunden musste Conte in der kleineren der beiden Parlamentskammern in Rom bangen. Dann stand fest, dass er mit 156 Stimmen zwar gesiegt, jedoch keine absolute Mehrheit erreicht hatte. Jetzt ist das Ziel, diese Mehrheit noch solider zu machen, twitterte der Regierungschef im Anschluss.

Bannon von Trump begnadigt

US-Präsident Trump hat seinen ehemaligen Berater Bannon begnadigt. Das teilte das Weiße Haus in Washington mit. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Insgesamt erhielten mehr als 140 Personen in den letzten Stunden von Trumps Amtszeit Begnadigungen oder Strafumwandlungen. Der frühere Chefstratege Bannon war wegen Betrugs angeklagt worden. Ihm wird im Zusammenhang mit einer Spendenaktion für den Bau der Grenzmauer zu Mexiko vorgeworfen, Geld veruntreut zu haben. Bannon war einst einer der engsten Vertrauten Trumps und an dessen Wahlsieg 2016 beteiligt.

Lambsdorff für transatlantisches Comeback nach Bidens Amtsantritt

Der FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff hat dazu aufgerufen, den politischen Wechsel in den USA zu einer umfassenden Neubelebung der beiderseitigen Beziehungen zu nutzen. Die Amtseinführung Joe Bidens müsse der Startschuss für ein transatlantisches Comeback auf allen Ebenen sein, sagte Lambsdorff der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Gerade weil die neue Regierung in Washington zunächst mit innenpolitischen Herausforderungen beschäftigt sein werde, müsse die Initiative hierfür von der Bundesregierung und den europäischen Partnern kommen.
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