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Russland beantragt EU-Zulassung für „Sputnik V“

© SNA / HandoutExportversion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in Argentinien
Exportversion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in Argentinien - SNA, 1920, 20.01.2021
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Russland strebt eine Registrierung seines Corona-Impfstoffes „Sputnik V“ in der Europäischen Union an, teilte der staatliche Direktinvestitionsfonds (RDIF) am Mittwoch mit.
„RDIF hat einen Antrag auf die Registrierung des Impfstoffs gestellt und geht davon aus, dass das Rolling-Review-Verfahren (dt: „fortlaufende Überprüfung“) im Februar beginnen wird. Die Europäische Arzneimittelagentur wird die Entscheidung über die Registrierung von „Sputnik V“ basierend auf den Ergebnissen einer Reihe von Überprüfungen treffen“, heißt es in einer Mitteilung des RDIF.
Sputnik V ist inzwischen in Serbien, Weißrussland, Kasachstan, Bolivien, Argentinien, Guinea, Brasilien, Venezuela, Algerien und Palästina offiziell zugelassen und im Einsatz. Weltweit sind bereits 1,5 Millionen Menschen mit Sputnik V geimpft worden. In mehreren Dutzend Ländern sind Zulassungen beantragt. Mehr als 50 Länder haben bereits „Sputnik V“-Dosen in Russland bestellt. Laut der Agentur „Bloomberg“ ist Sputnik V damit der am vierthäufigsten vorbestellte Impfstoff weltweit.

„Sputnik V“

Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Prävention der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war. Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden.
Die klinischen Tests des Serums gegen Sars-CoV-2 hatten am 7. September in Moskau begonnen. Zwei Tage danach wurden die ersten Probanden geimpft. Insgesamt 40.000 Freiwillige nahmen an der Erprobung teil. 10.000 von ihnen sollen ein Placebo bekommen haben.
Russischer Impfstoff „Sputnik V“  - SNA, 1920, 17.01.2021
„Unglaubwürdig“: RDIF zu Berichten über Verweigerung der Registrierung von „Sputnik V“ in Brasilien
Die Wirksamkeit des Impfstoffs „Sputnik V“ belief sich nach der zweiten Zwischendatenanalyse am 28. Tag nach Verabreichung der ersten Immunisierung an Freiwilligen auf 91,4 Prozent. 42 Tage nach der ersten Dosis des Impfstoffs betrug die Wirksamkeit mehr als 95 Prozent.
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