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„Demokratie hat sich durchgesetzt“: Biden hält erste Rede als US-Präsident

© REUTERS / POOLJoe Biden hält seine erste Rede als US-Präsident
Joe Biden hält seine erste Rede als US-Präsident - SNA, 1920, 20.01.2021
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Das Verhältnis zu Verbündeten reparieren, Falschdarstellungen bekämpfen und das Land wieder einen: Joe Biden hat sich in seiner ersten Rede mit mehreren Postulaten an das amerikanische Volk gewandt.
„Zu dieser Stunde, meine Freunde, hat sich die Demokratie durchgesetzt“, sagte Biden am Mittwoch bei seiner Amtseinführung vor dem Kapitol in der US-Hauptstadt Washington. Sein Vorgänger Donald Trump hatte die Wahl als Betrug dargestellt.
„Dies ist der Tag der Demokratie, ein Tag der Geschichte und der Hoffnung auf Erneuerung und Entschlossenheit“, so Biden weiter. Es gehe nicht um den Sieg eines Kandidaten, sondern der Herrschaft des Volkes.

Kampf gegen Falschdarstellungen

Man müsse die Kultur ablehnen, in der Fakten manipuliert und sogar fabriziert werden, betonte Biden. In den vergangenen Jahren sei die gesellschaftliche Debatte in den USA zunehmend von groben Falschdarstellungen und auch Lügen beeinflusst worden, verbreitet auf sozialen Plattformen, in Medien und auch von Politikern.
Gleichzeitig unterstrich der US-Präsident, dass es ohne Einheit keinen Frieden und keinen Fortschritt geben könne, sondern nur Verbitterung und Ärger. Er werde sich mit ganzem Herzen für Einheit und Versöhnung einsetzen, versprach Biden.
Vereidigung von Joe Biden - SNA, 1920, 20.01.2021
Joe Biden als 46. US-Präsident vereidigt
„Ich werde ein Präsident für alle Amerikaner sein“, versprach er. „Nicht jede Meinungsverschiedenheit muss ein Grund für totalen Krieg sein“, mahnte Biden.

Umgang mit Pandemie

Der neue US-Präsident hat sich zu Beginn seiner Amtszeit zuversichtlich gezeigt, dass die USA die Coronavirus-Pandemie hinter sich lassen können.
Die USA müssten der Pandemie als geschlossene Nation begegnen, appellierte er. Biden will die Amerikaner unter anderem aufrufen, zunächst 100 Tage lang Masken in der Öffentlichkeit zu tragen.

Zusammenarbeit mit der Welt

Darüber hinaus beabsichtigt er in seiner Amtszeit das Verhältnis mit den Verbündeten der USA zu „reparieren“. Unter seiner Führung werde sich Amerika wieder dafür einsetzen, gemeinsam mit den Partnern den globalen Herausforderungen zu begegnen, sagte der Demokrat Biden. Amerika werde nicht nur durch Stärke führen, sondern aufgrund der Stärke als Vorbild.
„Wir werden unsere Bündnisse reparieren und mit der Welt zusammenarbeiten - nicht um Herausforderungen von gestern zu begegnen, sondern jenen von heute und morgen“.
Die USA hätten durch die jüngste Vergangenheit eine schwere Prüfung erlitten. „Und wir sind gestärkt daraus hervorgegangen“, sagte Biden.
Die diesjährige Amtseinführung steht unter dem Eindruck der Corona-Pandemie: Anders als üblich gibt es für Biden kein Massenpublikum. Wegen der Erstürmung des Kapitols durch gewalttätige Anhänger seines Vorgängers Donald Trump vor zwei Wochen wurden zudem die Sicherheitsvorkehrungen erheblich verschärft. Trump blieb der Vereidigung als erster scheidender Präsident seit 1869 fern. Die ehemaligen Präsidenten Barack Obama, George W. Bush und Bill Clinton waren anwesend.
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